Kfz-Versicherung: Änderungen bei Regionalklassen

Für manche Autofahrer steigen zum Jahresanfang 2006 die Beiträge zur Kfz-Versicherung, obwohl sie keinen Unfall verursacht haben. Grund sind Veränderungen bei den Regionalklassen. Diese Klassen werden aufgrund regionaler Unfallstatistiken zumeist für Kreise und kreisfreie Städte einzeln berechnet. Kommt es in einem Landkreis zu besonders vielen Unfällen, geht es mit der Regionalklasse nach oben – umgekehrt führt eine erfreulichere Schadensentwicklung zu

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Schätzung: 4 Millionen Autofahrer wechselten Kfz-Versicherung

Jedes Jahr im November erreicht der Kampf der Autoversicherungen um neue Kunden seinen Höhepunkt: Wer den Anbieter wechseln möchte, muss in der Regel bis zum 30. November seinen bestehenden Vertrag gekündigt haben. Entsprechend aggressiv werben die Versicherungen in allen Medien für ihre Tarife. Nachdem sich der Rauch verzogen hat, scheint nun festzustehen: Im November 2005 wechselten so viele Autofahrer wie

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Münchener Rückversicherung zahlt hohe Dividende

Wie andere Rückversicherungen musste auch die weltweite Nummer Eins der Branche tief in die Konzernkasse greifen, um die Milliarden-Schäden nach den Hurrikans in den USA zu bezahlen. Insgesamt lagen die Aufwendungen rund 1,5 Milliarden Euro höher als die entsprechenden Beitragseinnahmen. Dennoch ist es der Münchener Rück gelungen, das angepeilte Ertragsziel für 2005 zu erreichen. Die Anleger dürfen sich deshalb über

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Weniger Geld in der Tasche wegen hoher Sozialversicherungsbeiträge

Die Deutschen hatten pro Kopf im Jahresdurchschnitt 2005 netto weniger Geld zur Verfügung als ein Jahr zuvor. Lohnzuwächse und Steuersenkungen konnten die deutlich gestiegenen Sozialabgaben nicht ausgleichen. Das ist das Ergebnis von Musterberechnungen, die der Bund der Steuerzahler nun vorgelegt hat. Demnach waren für den realen Einkommensverlust vor allem der gestiegene Beitrag für Kinderlose zur Pflegeversicherung sowie höhere Abgaben an

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Rekord-Defizit bei gesetzlichen Krankenkassen befürchtet

Während Politiker aller Parteien noch die jüngst verkündeten Beitragserhöhungen mehrere gesetzlicher Krankenkassen kritisieren, meldet sich Regierungsberater Bert Rürup bereits mit einer neuen Schreckenszahl zu Wort: Nach Berechnungen des Sozialexperten könnte das Defizit aller gesetzlichen Kassen im Verlauf des Jahres 2006 auf rund 10 Milliarden Euro anwachsen. Rürup fordert angesichts dieser Summe die Politik zum ‚"energischen Gegensteuern" auf, weil ansonsten zu

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Wohnungstür nicht verschlossen: Versicherung zahlt nicht

Wer Einbrechern das Leben allzu leicht macht, der setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel. Wenn ein Mieter oder Eigentümer seine Wohnung verlässt und die Eingangstür nur zuzieht, nicht jedoch verschließt, dann handelt er ‚"grob fahrlässig". Das entschied nun das Oberlandesgericht in Oldenburg. Die Richter werteten das Verhalten des Wohnungseigners als Missachtung der ‚"normalen Sicherheitsvorkehrungen" und gaben deshalb der Hausratversicherung Recht. Diese

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Rückversicherer sind für 2006 optimistisch

Klimaforscher haben mehrfach erklärt, die ungewöhnlich heftige Hurrikan-Saison 2005 in den USA könnte erst der Auftakt zu einem ‚"stürmischen Jahrzehnt" gewesen sein. Neben der Erderwärmung spielen dabei nach Meinung der Experten auch warme Strömungen im Atlantik eine Rolle. Obwohl also auch im Jahr 2006 mit zahlreichen Wirbelstürmen und entsprechenden Zerstörungen gerechnet werden muss, blicken die Rückversicherer optimistisch in die Zukunft.

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Ministerin bekräftigt Forderung nach Krankenkassen-Fusionen

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat sich einmal mehr den Zorn von Vertretern der gesetzlichen Krankenversicherungen zugezogen. Die SPD-Politikerin bekräftigte ihre Forderung, die Zahl der gesetzlichen Kassen deutlich zu reduzieren – von heute rund 250 auf ‚"30 bis 50". Diese Zahl reiche aus, um im Interesse der Versicherten Wettbewerb zwischen den Kassen herzustellen. Die Ministerin erhofft sich von der Fusion zahlreicher Kassen

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Campingversicherung für den ‚”zweiten Wohnsitz”

Viele Deutsche haben ein Urlaubsdomizil. Nicht immer muss es gleich ein Haus im Süden sein, auch für den schmaleren Geldbeutel gibt es eine Lösung: Wohnwagen und Mobilheime auf einem Campingplatz. Insbesondere Dauercamper mit einem langfristig angemieteten Stellplatz richten sich gerne häuslich ein – mit Vorzelt, Markisen und einer Satellitenschüssel auf dem Dach. Im Laufe der Zeit kommen hier beträchtliche materielle

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Musiker sollten Instrumente versichern

Was man in der Wohnung aufbewahrt, ist normalerweise durch die Hausratversicherung gegen Diebstahl, Feuer- oder Wasserschäden geschützt. Befinden sich jedoch besondere Wertgegenstände zu Hause und weiß die Versicherung davon nichts, reicht im Ernstfall unter Umständen die Versicherungssumme nicht aus. So empfiehlt sich beispielsweise bei großen Glasflächen eine zusätzliche Glasbruchversicherung, für Kunstsammler eine Kunstversicherung. Auch Musiker müssen aufpassen: Eine komplette Ausrüstung

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Regierung will Gesundheitsreform 2006 in Angriff nehmen

Beitragserhöhungen für Millionen gesetzlich Krankenversicherte zum Jahreswechsel und zugleich drastisch steigende Arzneimittelausgaben zwingen die Politik zum Handeln. Im Jahr 2006 will die Bundesregierung die Arbeit an einer großen Gesundheitsreform aufnehmen. Dieses Thema hatten CDU/CSU und SPD bislang auf die lange Bank schieben wollen, weil die Koalitionäre vollkommen gegensätzliche Modelle favorisieren. Während die Union eine so genannte ‚"Kopfpauschale" durchsetzen will, plädieren

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Rekord-Anstieg bei Arzneimittelausgaben

Die vorläufigen Bilanzen der gesetzlichen Krankenversicherungen für das Jahr 2005 lassen bei Gesundheitspolitikern aller Parteien die Alarmglocken schrillen. Zwar verbuchten die Kassen in den ersten drei Quartalen einen Überschuss von rund 880 Millionen Euro. Doch zum einen wurde das Geld zur Schuldentilgung verwandt, konnte also nicht für beitragsschwache Zeiten zurückgelegt werden. Zum anderen deutet alles darauf hin, dass schon 2006

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Mehr Steuermittel für gesetzliche Krankenkassen gefordert

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Familienangehörige wie Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder kostenlos mitversichert. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede zum System der privaten Krankenkassen. Zugleich stellen diese so genannten Familienleistungen die gesetzlichen Krankenversicherungen vor große finanzielle Herausforderungen: Sie müssen Leistungen bezahlen, bekommen dafür jedoch keine Beiträge. Das Geld für die Familienleistungen muss deshalb an anderer Stelle eingespart bzw.

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Betriebssport: Keine gesetzliche Unfallversicherung bei Turnieren

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt für Unfälle, die während der Arbeit und auf dem Weg dorthin bzw. nach Hause passieren. Nach geltender Rechtsprechung zählen auch betriebliche Feiern unter bestimmten Voraussetzungen zum Arbeitsbereich, der durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt ist. Einen dienstlichen Bezug sahen deutsche Gerichte jahrelang auch bei Betriebssportgemeinschaften, in denen sich Angestellte von Firmen oder Verwaltungen nach Dienstende zum Sport

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Beitragserhöhungen bei Krankenkassen nur ‚”Einzelfälle”?

Die angekündigten Beitragserhöhungen bei mehreren Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) stellen nach Meinung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt lediglich ‚"Einzelfälle" da. Die SPD-Politikerin rechnet nach eigenen Angaben mit insgesamt stabilen Kassenbeiträgen im Jahr 2006. Vom ursprünglichen Ziel, ab 2006 eine spürbare Senkung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu erreichen, ist in den jüngsten Stellungnahmen der Ministerin allerdings keine Rede mehr. Vielmehr müssen sich

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Versicherungsschutz für Solaranlagen

In Zeiten hoher Energiepreise schauen sich viele Immobilienbesitzer nach Alternativen um. Im Bereich der Stromversorgung sind Photovoltaikanlagen ein zukunftsweisender Weg. Anschaffung und Montage werden vom Staat sowie aus EU-Mitteln großzügig gefördert. Ist die Anlage erst einmal in Betrieb, sollte man auch an ausreichenden Versicherungsschutz denken. Oftmals befinden sich die Solarzellen in exponierter Lage, was sie anfällig für Sturmschäden, aber auch

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Mietverlustversicherung schützt Vermieter vor bösen Überraschungen

Eigentümer von vermieteten Immobilien benötigen eine Reihe von Versicherungen. Neben der eigentlichen Gebäudeversicherung ist vor allem eine Gebäudehaftpflicht- bzw. Vermieterhaftpflichtversicherung wichtig. Diese Versicherung kommt für Schäden auf, die z.B. Mieter auf einer maroden Treppe oder Passanten durch herunterfallende Dachziegel erleiden. Feuer-, Wasser- und Sturmschäden sind über die Gebäudeversicherung abgedeckt. Die Versicherung zahlt in diesen Fällen die Reparatur oder – wenn

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Für Paare reicht eine Haftpflichtversicherung

In der Liste der wichtigsten Versicherungen, die jeder haben sollte, steht neben der Krankenversicherung die private Haftpflichtversicherung ganz oben. Sie springt dann ein, wenn der Versicherte für Schäden haften muss. Teuer wird es vor allem dann, wenn es um Personenschäden geht. Schmerzensgeld– oder gar dauerhafte Rentenzahlungen (wenn der Versicherte die Erwerbsunfähigkeit eines anderen verschuldet hat) können für den Verursacher den

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Rürup-Rente vor allem für Selbstständige interessant

Ein weiterer staatlich geförderter Baustein in der privaten Altersvorsorge ist neben der Riester-Rente die neue Rürup-Rente. Diese Basisrente ist nach dem Wissenschaftler Bert Rürup benannt, der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) berät. Wie bei der Riester-Rente gibt es auch für den Abschluss einer Rürup-Rente Anreize vom Staat. Allerdings handelt es sich hier nicht um direkte Zahlungen, sondern um steuerliche Erleichterungen. Die

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Haftpflichtversicherung: Kinder sind über Eltern versichert

Wenn Kinder den Fußball in den Wintergarten der Nachbarn schießen oder die Scheibe eines parkenden Autos zertrümmern, dann müssen die Eltern für den Schaden geradestehen. Verfügen sie über eine private Haftpflichtversicherung, dann sind die vom Nachwuchs verursachten Schäden mit abgedeckt. Der Versicherungsschutz über die Eltern bleibt unter Umständen auch dann noch erhalten, wenn die Kinder bereits volljährig sind. Dazu muss

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