Enterbte haben höheren Anspruch auf Lebensversicherung

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von enterbten Angehörigen bei ihrem Pflichtanteil von Lebensversicherungen gestärkt. Demnach muss sich die Höhe des so genannten Pflichtteilergänzungsanspruches in Zukunft nicht nach der Summe der eingezahlten Prämien, sondern nach dem Rückkaufswert oder Marktwert der Lebensversicherung zum Todeszeitpunkt des Erblassers richten (Az.: IV ZR 73/08 und IV ZR 239/08). Die Richter wiesen die Forderungen der Kläger

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Versicherungen zur Nennung des Effektivzinses verpflichtet

Die Ansahl Consulting GmbH weist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) hin, nach dem auch Versicherungen dazu verpflichtet sind, den tatsächlichen Effektivzins bei Ratenzahlung der Versicherungsprämie klar und ersichtlich zu formulieren (Az.: I ZR 22/07). Außerdem darf der Effektivzins die vom Gesetzgeber vorgegebene Höchstgrenze nicht überschreiten. Der Effektivzins bewegt sich laut Ansahl derzeit zwischen 8,27% und 11,35% für Kunden, die

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GKV: Milliardenschaden durch falsche Klinkabrechnungen

Den Angaben des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) entstehen den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland jedes Jahr Schäden in Höhe von 1,5 Milliarden Euro durch fehlerhafte Klinik-Abrechnungen. Von den durch den medizinischen Dienst geprüften Abrechnungen sind demnach 40% zu hoch. Im Durchschnitt sind die Rechnungen 1100 Euro zu hoch, im Extremfall beträgt die Abweichung jedoch bis zu 100.000 Euro. Trotzdem werden

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Urteil: Progressionsstaffel in Unfallversicherung zulässig

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Saarbrücken ist die Progressionsstaffel für die Zahlung der Unfallversicherung in Abhängigkeit von dem Invaliditätsgrad des Versicherten zulässig (Az.: 5 U 47/09-15). Im konkreten Fall ging es um einen Versicherten, in dessen Vertrag eine höhere Leistung ab einem Invaliditätsgrad von 25% vereinbart war. Der Mann war zu 50% invalide und verlangte dementsprechend eine höhere Leistung entsprechend

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ADAC Kranken- und Pflegeschutz nach Unfall im Schnelltest

Die Stiftung Warentest hat den neuen Tarif des „ADAC Kranken- und Pflegeschutz nach Unfall“ einem Schnelltest unterzogen und kommt zu dem Fazit, dass man sich diese Police getrost sparen kann. Dies liegt vor allem daran, dass der Beitrag (zu Beginn noch gering) mit zunehmendem Alter immer weiter steigt – also genau dann, wenn das Risiko, durch einen Unfall pflegebedürftig zu

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Aktuelle Urteile zur Unfallversicherung

Die Stiftung Warentest weist auf zwei aktuelle Gerichtsurteile hin, die sich mit Wegeunfällen und der gesetzlichen Unfallversicherung beschäftigen. In beiden Fällen wurde der Unfall nicht als Wegeunfall anerkannt und die Versicherung musste demnach nicht zahlen. In dem einen Fall ging es um eine Tänzerin der Deutschen Staatsoper Berlin. Sie war auf dem Weg zu einer Betriebsversammlung und befand sich etwa

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Riester-Rente die beliebteste private Altersvorsorge

Laut dem aktuellen DIA-Deutschland-Trend Altersvorsorge ist die Riester-Rente inzwischen hierzulande die beliebteste private Altersvorsorge. Der Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), Bernd Katzenstein, erklärt, dass die Riester-Rente mit einem Anteil von 54% mittlerweile auch Immobilien und Lebensversicherungen überholt hat. Von den Riester-Sparern erhält die Riester-Rente hauptsächlich gute Bewertungen. So finden mehr als 70% der Sparer diese Form der privaten

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Gute Auslandsreise-Krankenversicherungen

Die Zeitschrift „Finanztest“ der Stiftung Warentest hat sich 41 Jahresverträge für weltweite Auslandsreisen näher angesehen und die Angebote dieses Mal noch strenger bewertet als bei dem letzten Test. Deshalb schnitten in diesem Jahr auch nur 2 Tarife mit „sehr gut“ ab (2009: 9 „sehr gut“), obwohl einige Versicherer ihre Leistung verbessert haben. Getestet wurde unter anderem die Anerkennung sämtlicher Behandlungsmethoden

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Analyse der Privathaftpflichtversicherung

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass sich die Policen bei privaten Haftpflichtversicherungen deutlich voneinander unterscheiden und dass die teureren Verträge nicht automatisch einen besseren Versicherungsschutz bieten als günstigere Tarife. Um einen ausreichenden Versicherungsschutz zu haben, nennt die Stiftung Warentest die Leistungen, die in einem Grundschutz bei der Privathaftpflichtversicherung mindestens enthalten sein sollten: Versicherung von Mietsachen (in eigener Wohnung, Ferienwohnung

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Handy-Versicherung fordert persönlichen Gewahrsam

Verbraucher sollten bei dem Abschluss einer Handy-Versicherung unbedingt auf die Vertragsbedingungen achten, sonst kann im Schadensfall eine böse Überraschung drohen, wenn die Versicherung Leistungen verweigert. In vielen dieser Policen steht in den Versicherungsbedingungen, dass der Versicherungsschutz nur dann gilt, wenn sich das Handy im sicheren persönlichen Gewahrsam befindet – eine verschlossene Handtasche erfüllt diese Voraussetzung aber offenbar nicht. Dies zeigt

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