Private Krankenversicherung: Studie zum Basistarif

Seit Anfang des Jahres ist der neue Basistarif der privaten Krankenversicherung in aller Munde. Der Basistarif wurde auch vor kurzem in Zeitschrift „Finanztest“ getestet. Gesetzlich Versicherte sollten nicht in den Basistarif wechseln, befanden die Tester. Die privaten Krankenkassen sind im Zuge der neuen Gesundheitsreform verpflichtet, ihren Versicherten einen Basistarif anzubieten. Die bisherige Gesundheitsprüfung vor einer Aufnahme in die PKV entfällt,

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Pflegeversicherung zahlt nur die Hälfte der tatsächlichen Kosten

Nach dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden kostete ein Heimplatz in der höchsten Pflegestufe III Ende des Jahres 2007 durchschnittlich 2766 Euro monatlich. Der von der Pflegeversicherung erstattete Höchstsatz ist gerade einmal halb so hoch. Ein Heimplatz in Pflegestufe II kostete im Durchschnitt 2341 Euro und in Pflegestufe I noch 1915 Euro im Mittel. Für die vollstationäre Dauerpflege übernimmt die Pflegeversicherung

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Unfälle durch Bewusstseinsstörung sind nicht versichert

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm aus dem letzten Jahr muss eine Unfallversicherung nicht für Unfälle haften, die durch eine Bewusstseinsstörung entstanden sind (Az.: 20 U 148/07). Im konkreten Fall stürzte ein Mann nachts aus dem Fenster seines Schlafzimmers aus dem 1. Stock. Er konnte sich den Sturz nicht erklären, erinnerte sich aber an eine vorübergehende Kreislaufschwäche unmittelbar vor dem

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Kfz-Versicherung „Pay As You Drive“

Anders als in Deutschland, wo die Tarife der Kfz-Versicherungen vor allem vom Fahrzeugtyp, der Fahrleistung pro Jahr, Alter, Geschlecht und Wohnort des Halters abhängig sind, werden in anderen Ländern andere Kriterien zur Tarifbestimmung herangezogen. In Italien wird die Höhe der Versicherungsbeiträge z.B. nach dem persönlichen Fahrstil des Halters bestimmt. Dazu wird eine von der Firma Octo Telematics in Rom entwickelte

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Versicherung von Ferienhäusern

Besitzer von Ferienhäusern und -wohnungen machen immer wieder die Erfahrung, dass es schwer ist, ihre Urlaubsdomizile zu versichern. Oft werden nur dann Versicherungen für Ferienhäuser abgeschlossen, wenn der Kunde bereits Versicherungskunde bei der Gesellschaft ist. Gegenüber vdi-nachrichten.vom erklärt Michael Kuhn von der SV SparkassenVersicherung, warum das so ist: Aus Sicht der Versicherungsunternehmen bergen Wochenend- und Ferienhäuser ein deutlich höheres Risiko,

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Zulassungsbehörde darf bei fehlendem Versicherungsschutz Fahrzeug stillegen

Nach einem Urteil des Saarländischen Oberverwaltungsgerichts in Saarlouis ist die Kfz-Zulassungsbehörde dazu berechtigt, ein Fahrzeug sofort stillzulegen, wenn das Auto keine Haftpflichtversicherung mehr besitzt (Az.: 1B 10/09). Dieses Recht hat die Behörde auch dann, wenn die Information über das Ende des Versicherungsschutzes falsch ist, in diesem Fall muss der Halter den Sachverhalt mit der Versicherung klären. In dem konkreten Fall

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Hausarztprogramme der Krankenversicherungen

Gesetzlich Krankenversicherte können bei ihrer Krankenkasse Wahltarife zur so genannten „hausarztzentrierten Versorgung“ in Anspruch nehmen, bei denen sie sich verpflichten, im Krankheitsfall immer zuerst ihren eigenen Hausarzt aufzusuchen und nur dann einen Facharzt aufzusuchen, wenn der Hausarzt sie entsprechend überweist. Ausnahme: Zum Augenarzt, Frauenarzt, Zahnarzt und Kinderarzt dürfen Versicherte jederzeit ohne Überweisung gehen. In der Regel läuft die Hausarztbindung über

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Enkelkinder sind nicht automatisch in der Rechtsschutzversicherung mitversichert

Das Kammergericht Berlin urteilte im letzten Dezember, dass Enkelkinder nicht zu dem in einer Rechtsschutzversicherung begünstigten Personenkreis gehören. Dies gilt auch dann, wenn die Enkelkinder und ihre Eltern im Haus der Großeltern leben und diese die Familie finanziell unterstützt, berichtet die Ansahl Consulting GmbH. Im konkreten Fall hatte ein Versicherter geklagt, dessen Rechtsschutzversicherung die Übernahme von Schäden verweigerte, die von

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Höhere Steuern durch Krankengeld rechtmäßig

Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs von November letzten Jahres, ist der Steuerprogressionsvorbehalt, dem das Krankengeld eines freiwillig Versicherten, unterliegt nicht verfassungswidrig (Az.: X R 53/06). Im konkreten Fall hatte eine Frau geklagt, deren inzwischen verstorbener Mann als freiwillig Versicherter Krankengeld von seiner Krankenkasse erhalten hatte. Seine Witwe bezweifelte, dass das Krankengeld dem Steuerprogressionsvorbehalt unterliegen darf. Der Steuerprogressionsvorbehalt besagt, dass bestimmte

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Privat Versicherte zufriedener als Gesetzlich Versicherte

Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaft Ernst & Young AG will zukünftig jedes Jahr mit einem Gesundheitsbarometer die Zufriedenheit der gesetzlich und privat Krankenversicher mit dem Gesundheitssystem untersuchen. Für das Gesundheitsbarometer 2009 beauftragte sie das unabhängige Bielefelder Meinungsforschungs-Institut Valid Research, das bundesweit 2000 Personen über 18 Jahre befragt hat. Von den Befragten waren 85% gesetzlich und 15% privat krankenversichert. Die Befragten hatten

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