Mediation statt Klage – warum die Rechtsschutzversicherung nicht immer hilft

Recht zu haben und Recht zu bekommen, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das wissen alle Deutschen, die schon einmal Streit mit ihrem Nachbarn hatten. Sein Recht einklagen ist mitunter sehr teuer und das führt letztendlich dazu, dass immer mehr Menschen statt einer Klage auf die Mediation mit dem Nachbarn setzen. Diesen Trend beobachten die Rechtsschutzversicherungen schon eine Weile. Die Versicherungen

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Was taugen Rechtsschutzversicherungen fürs Internet?

Immer mehr Anbieter haben Rechtsschutzversicherungen im Portfolio, die Kunden bei Datenmissbrauch oder Mobbing im Internet helfen sollen. Versicherungsexperte Peter Grieble von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hält solche Spezialversicherung grundsätzlich für “keine schlechte Idee”, denn viele Menschen könnten Rechtsschutz gebrauchen, wenn sie z.B. Abmahnungen von Anwaltskanzleien erhalten. Die angebotenen Tarife können teilweise zu bereits vorhandenen Versicherungsverträgen dazu gebucht werden und kosten in

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BGH erlaubt Anwaltswahl der Rechtsschutzversicherung

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dürfen Rechtsschutzversicherungen die Anwaltswahl ihrer Kunden durch finanzielle Anreize beeinflussen (Az.: IV ZR 215/12). Im konkreten Fall hatte die Rechtsanwaltskammer München gegen die HUK Coburg geklagt, in deren Versicherungsbedingungen eine Klausel zur Anwaltswahl im Schadenfall steht. Demnach wird die Selbstbeteiligung der Kunden im Schadenfall nicht erhöht, wenn sich die Kunden dazu bereiterklären, einen Anwalt

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360°-Rechtsschutz der Advocard im Schnelltest

Die überarbeitete Rechtsschutzversicherung der Advocard heißt “360°-Rechtsschutz” und wirbt damit, dass sie Verbrauchern “in allen Lebenslagen” juristische Hilfe bietet. Wie der Schnelltest der Stiftung Warentest zeigt, stimmen die deftigen Werbeversprechen der Advocard jedoch nicht, auch wenn es einige positive Merkmale der Versicherung gibt. So zahlt die Advocard auch sogenannte “vorsorgliche anwaltliche Beratungen”, die von den Versicherten in Anspruch genommen werden

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BGH: Unwirksame Klauseln in der Rechtsschutzversicherung

Anfang Mai hat der Bundesgerichtshof (BGH) die sogenannten Effektenklauseln zahlreicher Rechtsschutzversicherungen als zu unklar formuliert und damit als unwirksam erklärt (Az.: IV ZR 84/12). In der Urteilsbegründung hieß es, dass ein Kunde den Versicherungsschutz in Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Aktien oder Fonds kaum verstehen kann. Die Folge des Urteils: Die entsprechenden Klauseln dürfen nun nicht mehr verwendet

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Freie Anwaltswahl durch Rechtsschutzversicherung

Auch bei einer abgeschlossenen Rechtsschutzversicherung besteht im Falle eines Rechtsstreits der Anspruch auf die freie Anwaltswahl. Demnach darf durch den Versicherer der Anwalt nicht vorgeschrieben werden. Ein Anwalt darf auch dann nicht vorgeschrieben werden, wenn bei ihm eine geringere Selbstbeteiligung verlangt wird als bei einem, der frei gewählt werden kann. Zu dieser Entscheidung kamen die Richter des Oberlandesgerichts Bamberg. Die

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