Viele Streitfälle landen vor Gericht

Nicht selten landen Auseinandersetzungen zwischen Versicherten und der Assekuranz vor Gericht. In den meisten Fällen geht es dabei um Leistungen, deren Übernahme die Versicherung verweigert. Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bestätigt im “Handelsblatt”, dass Kulanzentscheidungen heutzutage offenbar nicht mehr so leicht zu erreichen sind. Ein Grund hierfür könnte der höhere Kostendruck bei den Versicherern sein. Dennoch kann sich jeder

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Bundesregierung plant höhere Zuverdienstgrenzen für Rentner

Medienberichten zufolge will die Bundesregierung als Maßnahme im Kampf gegen die Altersarmut die Zuverdientsgrenzen für Rentner erhöhen. Bislang dürfen Rentner nur 400 Euro im Monat dazuverdienen, ansonsten drohen ihnen Einbußen bei der Höhe der gesetzlichen Rente. Zukünftig sollen Ruheständler jedoch so viel dazuverdienen dürfen, dass der Zuverdienst zusammen mit der Rente der Höhe des letzten Bruttogehalts entspricht. Von einer solchen

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Frauen schätzen Riester-Rente

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage zeigen immer mehr Frauen Interesse an der privaten Altersvorsorge. Waren es vor einigen Jahren noch hauptsächlich die Männer, die sich um die Altersvorsorge kümmerten, sorgen der Umfrage zufolge zwischen 60 und weit über 70% der Frauen ebenfalls für das Alter vor. Allerdings gibt es immer noch Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinsichtlich der Art der privaten Altersvorsorge.

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Ethikrat warnt vor Unterversicherung in der GKV

Der Deutsche Ethikrat warnt davor, dass zukünftig auch die medizinisch notwendigen Grundleistungen nicht für alle Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung gewährleistet ist. Laut einer Hochrechnung wird es nötig sein, dass im Jahr 2050 die Beiträge in der GKV auf bis zu 43% des sozialversicherungspflichtigen Brutto-Einkommens steigen, um dies zu verhindern. Einen eigenen Lösungsansatz präsentiert der Ethikrat in seinem Bericht nicht,

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Urteil: Psychische Unfallfolgen dürfen ausgeschlossen werden

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt ist es Versicherungen erlaubt, Leistungen für die psychischen Folgen eines Unfalls auszuschließen (Az.: 7 U 170/09). Voraussetzung: Der psychische Zustand des Versicherten ist nicht aufgrund der erlittenen körperlichen Schäden (z.B. Hirn- oder Nevrenschädigung) schlechter geworden. Im konkreten Fall hatte ein Radfahrer gegen seine private Unfallversicherung geklagt. Der Mann erlitt bei einem Radunfall unter

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Schuldenfalle Kundenkreditkarten

Viele Unternehmen bieten ihren Kunden sogenannte Co-Branding-Kreditkarten an, durch die ihnen Preisvorteile und die Teilnahme an Sonderaktionen ermöglicht werden. Diese Kundenkreditkarten werden in Kooperation mit Banken erstellt, doch Verbraucherschützer beurteilen sie skeptisch und mahnen zur Vorsicht. Schnell können die Kreditkarten zur Schuldenfalle werden. Denn auch die Co-Branding-Kreditkarten müssen die gleichen Kriterien erfüllen wie normale Kreditkarten. Markus Feck von der Verbraucherzentrale

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Urteil: Krankenhaustagegeld wird auf Hartz IV angerechnet

Aus einem aktuellen Beschluss des Bundessozialgerichts vom 18. Januar 2011 geht hervor, dass die Leistungen aus einer Krankenhaustagegeld-Versicherungen auf die Grundsicherung von Hartz IV-Empfängern angerechnet werden dürfen (Az.: B 4 AS 90/10 R). Im konkreten Fall hatte ein Hartz IV-Empfänger geklagt, nachdem er aus einer solchen Versicherung Leistungen bezogen hatte, die ihm dann auf seine Bezüge angerechnet werden sollten. Sein

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Unfallkosten ohne Regulierung u.U. absetzbar

Das Online-Vergleichsportal Check24 weist darauf hin, dass Unfallkosten, die nicht von der Kfz-Versicherung reguliert werden, unter Umständen steuerlich geltend gemacht werden können. Der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung ist hierzulande gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch hat jeder Fahrzeughalter die Wahl, ob er einen verursachten Schaden der Versicherung meldet oder ob er den entstandenen Schaden aus eigener Tasche bezahlt. In einigen Fällen können die selbst

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Keine Versicherungen mehr bei Tchibo

Der Kaffeeröster Tchibo hat mit dem Jahreswechsel seine Kooperation mit dem Direktversicherer Asstel, Tochter-Unternehmen der Gothaer Versicherungen, beendet. Damit wird es bei Tchibo zukünftig keine Versicherungen mehr geben, stattdessen will sich das Unternehmen nach eigenen Angaben auf sein Kerngeschäft und wachstumsstarke Dienstleistungen (z.B. Mobilfunk, Reisen, Energie) konzentrieren. Den Beteiligten zufolge soll die Entscheidung nicht mit dem Verfahren am Hamburger Oberlandesgericht

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Lebensversicherung Zinsen sinken weiter

Für das Jahr 2011 haben viele Lebensversicherer niedrigere Zinsen angekündigt. Damit müssen die Kunden der Versicherer erneut mit niedrigeren Erträgen rechnen. Doch trotz der fallenden Lebensversicherung Zinsen ist der Ausstieg aus bestehenden Verträgen nur selten sinnvoll. Nach Angaben von Finanztest lohnt sich der Ausstieg aus bestehenden Verträgen nur in seltenen Fällen. Der Grund dafür sind unter anderem die neuen Lebensversicherungen,

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Gesetzlichen Krankenkassen wieder im Plus

Die gesetzlichen Krankenkassen erwarten für das Jahr 2011 nach Angaben des GKV-Schätzerkreis kein Defizit. Aller Voraussicht nach werden sie das laufende Geschäftsjahr mit einem Plus abschließen. Offenbar zeigen die im Zuge der Gesundheitsreform beschlossenen Änderungen erste Wirkungen. Nach aktuellen Angaben des GKV-Schätzerkreis müssen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland in diesem Jahr nicht mit einem Defizit rechnen. Demnach würden sie das

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Späterer Renteneintritt bedeutet mehr Rente

Auch wenn die stufenweise Einführung der Rente mit 67 erst im kommenden Jahr beginnt, gibt es schon heute rund 180.000 Menschen, die über die derzeitige Regelarbeitsgrenze von 65 Jahren hinaus arbeiten. Durch ihre freiwillige Verlängerung ihrer Lebensarbeitszeit erwerben sie höhere Rentenansprüche. Jedes Jahr, dass sie über ihren 65. Geburtstag hinaus arbeiten, steigt ihre Rente um 6% plus 2,5% jährlich wegen

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Tier-Krankenversicherung oft sehr teuer

Die Stiftung Warentest hat 12 Tarife für Krankenversicherungen für Tiere getestet und kommt zu dem Fazit, dass eine solche Versicherung richtig teuer werden kann. Je nach Anbieter kostet sie über 400 Euro jährlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Im Test waren sowohl Krankenvollversicherungen als auch reine OP-Kostenversicherungen. Laut Stiftung Warentest sind letztgenannte gleich aus mehreren Gründen meistens die bessere Wahl.

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Stiftung Warentest gibt Steuertipps

Die Stiftung Warentest weist in der Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift “Finanztest” darauf hin, dass sich eine Steuererklärung für fast jeden lohnt: Fast 90% der Beschäftigten könnten sich durch die Steuererklärung Geld vom Staat zurückholen und zwar laut Statistischem Bundesamt im Durchschnitt 823 Euro. So können die meisten Versicherten in diesem Jahr zum ersten Mal ihre Beiträge für die Grundversorgung in der

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GDV: Verzinsung nach Abzug aller Kosten anzeigen

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rät allen Versicherungsunternehmen zukünftig eine transparentere Kosten- und Leistungsdarstellung anzugeben, aus der ersichtlich ist, wie sich die Kosten auf die Wertentwicklung auswirkt. Die Kosten, die mittels einer Gesamtkostenquote berechnet werden, soll nicht nur die laufenden Kosten, sondern auch die Abschluss- und Vertriebskosten einbeziehen und bei fondsgebundenen Produkten auch die Fondskosten. Durch die Angabe einer

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Stiftung Warentest: Gute Pflegetagegeldversicherungen

Die Stiftung Warentest hat 30 Pflegetagegeldversicherungen von privaten Krankenversicherern unter die Lupe genommen. Die Tarife wurden anhand von vier Modellfällen bewertet und bei allen gibt es “gute” Angebote, die zwischen 40 und 70 Euro monatlich kosten. Testsieger für Frauen wurde der Tarif PET der DKV, der vor allem mit seinem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis punkten konnte. Mit die besten Konditionen und das

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2010 kürzten Frauen ihre Altersvorsorge drastisch

Nach einer Umfrage des Instituts Demoskopie Allensbach, die im Auftrag der Postbank durchgeführt wurde, haben berufstätige Frauen im letzten Jahr ihre Altersvorsorge-Ersparnisse drastisch reduziert. Lag der durchschnittliche monatliche Vorsorgebeitrag 2009 bei berufstätigen Frauen noch bei 200 Euro, betrug er 2010 nur noch 165 Euro, das sind fast 18% weniger. Dagegen haben Männer im vergangenen Jahr ihre Ausgaben für die private

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Rentenbeitrag soll 2013 sinken

Dank wirtschaftlichem Aufschwung konnten die Rentenkassen die höchsten Rücklagen seit 1993 verzeichnen. Laut einem Bericht der “Berliner Zeitung” stockten die gesetzlichen Alterskassen ihr Finanzpolster im letzten Jahr um 2,4 Milliarden Euro auf, das sich damit jetzt auf 18,5 Milliarden Euro beläuft. Ende November ging die Bundesregierung noch von gut 500 Millionen Euro weniger aus. Rentenexperten machen vor allem die zunehmende

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Versicherungsverlust bei falschen Angaben zur Schadenshöhe

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle können vorsätzlich falsche Angaben zur Schadenshöhe den Versicherungsschutz kosten (Az.: 8 U 86/09). Im konkreten Fall ging es um einen Hauseigentümer, der nach einem Wasserschaden bei seiner Versicherung Rechnungen für Sanierungsmaßnahmen eingereicht hatte. Die Versicherung bemerkte, dass es sich hierbei auch um Sanierungen handelte, die gar nicht auf den Wasserschaden zurückzuführen waren und

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Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzen

Grundsätzlich kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) von der Steuer abgesetzt werden – vorausgesetzt die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung liegen unter 1900 Euro (bei Angstellten) bzw. 2800 Euro (bei Selbstständigen). Übersteigen die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge diese Summen, dann ist die BU nicht mehr absetzbar. Bei Selbstständigen gilt zudem die sogenannte Günstigerprüfung. Diese besagt, dass sie in diesem Jahr in der

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