Erfolgloser Basistarif?

Die Politik hatte hohe Erwartungen an den Basistarif, den die privaten Krankenversicherungen seit Jahresbeginn anbieten müssen, doch wie es scheint, haben sich diese Erwartungen bei weitem nicht erfüllt. Laut „Tagesspiegel“ ist die Nachfrage „bescheiden“, den Angaben des Verbands der privaten Krankenversicherung zufolge haben sich bis zum 1. Juli gerade einmal 9800 Versicherte für den Basistarif entschieden. Dass sich dieses geringe

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Schmidt gibt Gutachten zur PKV in Auftrag

Nach einem Bericht des Magazins „Focus“ zufolge will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) noch kurz vor der Bundestagswahl die private Krankenversicherung genau unter die Lupe nehmen lassen. Demnach soll sie ein 12.000 Euro teures Gutachten „zur Überwindung des zweigeteilten Krankenversicherungsmarktes“ bei einem Frankfurter Sozialrechtsexperten bestellt haben. Anlass dieses Gutachtens war die Klage der Privaten Krankenversicherer vor dem Bundesverfassungsgerichts. Die Versicherer hatten

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PKV muss für Heilpraktiker-Therapie bezahlen

Nach einem Urteil des Landgerichts Münster muss die Private Krankenversicherung (PKV) die Kosten für eine naturheilkundliche Behandlung übernehmen, wenn dies die einzige Behandlung ist, die dem Versicherten hilft (Az.: 15 O 461/07). Im konkreten Fall litt ein privat Krankenversicherter unter Neurodermitis. Weder die von seinem Hausarzt verschriebenen Medikamente noch eine Behandlung in einer Hautabteilung einer Universitätsklinik konnten ihm Linderung verschaffen.

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Sonderkündigungsrecht bei Zusatzbeitrag

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass Versicherte, deren Krankenversicherung einen Zusatzbeitrag erhebt, ein Sonderkündigungsrecht besitzen. Alle gesetzlichen Krankenkassen müssen ab dem 1. Juli 2009 einen einheitlichen Beitragssatz von 14,9% erheben, dürfen jedoch einen Zusatzbeitrag erheben, wenn sie mit dem Geld, das sie aus dem Gesundheitsfonds erhalten, nicht auskommen. Dieser Zusatzbeitrag darf bis zu 1% des Einkommens der Versicherten betragen

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Krankenversicherung muss Methadon-Behandlung nicht zahlen

Wie aus einem Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth hervorgeht, ist eine Krankenversicherung nicht verpflichtet, für die Kosten einer Methadon-Behandlung aufzukommen (Az.: 8 O 3170/07). Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anlwaltvereins (DAV) hin. Im konkreten Fall ging es um einen ehemaligen Krankenpfleger aus der Anästhesie, der gegen die Kostenverweigerung seiner Krankenkasse für eine Methadon-Behandlung geklagt hatte. Die Richter begründeten ihr

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Neuregelungen bei Krankengeld

Seit Anfang des Jahres müssen Selbstständige, die freiwillig krankenversichert sind, ihre Krankengeldansprüche über einen Wahltarif absichern. Gesetzliche Neuregelungen ermöglichen es ihnen nun, neben den Wahltarifen noch eine zusätzliche Option zu nutzen. Die Verbraucherzentrale Hessen weist darauf hin, dass sie sich nämlich seit dem 1. August zum allgemeinen Beitragssatz mit gesetzlichem Krankengeldanspruch ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit versichern können. Noch

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Sozialhilfeträger muss PKV für Hartz-IV-Empfänger zahlen

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat in zwei Eilverfahren entschieden, dass der Sozialhilfeträger für die Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II, „Hartz IV“) die vollen Beiträge für eine private Kranken- und Pflegeversicherung übernehmen muss (Az.: L 2 SO 2529/09 ER-B und L 7 SO 2453/09 ER-B). Wie die „Ad-Hoc-News“ mitteilen, war es bislang so, dass diese Beiträge von den Sozialhilfeträgern „gedeckelt“ wurden,

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Schweinegrippe: Krankenkassen zahlen erste Impfungen

Bund und Krankenkassen haben sich nach langen Diskussionen nun auf die Finanzierung der Schweinegrippen-Impfung geeinigt: Wie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gestern mitteilte, werden die Kassen für bis zu 50% der Versicherten die Kosten für die Impfung übernehmen. Nur wenn sich mehr Bürger impfen lassen möchten, springt der Staat ein und trägt die Kosten für diese Impfungen, die dann aus Steuermitteln

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PKV muss nicht für LASIK-OP zahlen

Einer Pressemitteilung der ARAG zufolge muss die private Krankenversicherung nicht die Kosten für eine LASIK-Operation zur Behandlung von Fehlsichtigkeit übernehmen. Das hat nun das Münchner Amtsgericht in einem rechtskräftigen Urteil entschieden (Az.: 112 C 25016/08). Im konkreten Fall ließ ein Mann seine Fehlsichtigkeit mit einer LASIK-OP korrigieren und wollte die Kosten in Höhe 4324 Euro von seiner Krankenversicherung erstattet bekommen.

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Sichere Schweinegrippe-Tests nur für Risikopatienten

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben sich darauf geeinigt, dass der PCR-Test auf Schweinegrippe zukünftig nur noch in Ausnahmefällen angewendet werden soll. Die Krankenkassen wollen demnach die zuverlässigen, aber teuren PCR-Tests nur noch bei Risikopatienten mit konkretem Erkrankungsverdacht bezahlen. Als Risikopatienten gelten chronisch Kranke, Schwangere und Kinder. Auch bei einer besonders schweren Symptomatik übernehmen

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