Konjunkturprogramm: GKV-Beitragssatz sinkt auf 14,9%

Im Rahmen des Konjunkturpakets sollen die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung zum 1. Juli 2009 von 15,5% auf 14,9% gesenkt werden. Die bereits hierfür geplanten Zuschüsse sollen früher als ursprünglich vorgesehen in den Gesundheitsfonds fließen, um die Finanzierung der Beitragssenkung sicherzustellen. Für das zweite Halbjahr 2009 sollen zusätzlich 3 Milliarden Euro Steuergelder in den Gesundheitsfonds fließen, so dass sich die

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Tipps der Bundesregierung zur Auswahl der Krankenkasse

Die Bundesregierung gibt Tipps, die Verbraucher bei der Auswahl der Krankenkasse beachten sollen. Eine gute Krankenkasse ist z.B. daran zu erkennen, dass sie im Notfall immer für ihre Versicherten zu erreichen ist, Fragen der Versicherten zum Leistungsangebot wahrheitsgemäß, zügig und umfassend beantwortet, die Geschäftsstellen kundenfreundliche Öffnungszeiten haben und den Versicherten sowohl vor Ort als auch bei der Suche nach einem

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PKV muss für transparente Zahnspangen zahlen

Mit einem weiteren Urteil entschied das Amtsgericht München, dass Private Krankenversicherungen die Kosten für transparente Zahnspangen übernehmen müssen (Az: 223 C 31469/07). Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass diese Art von Zahnspangen auch medizinisch sinnvoll seien und nicht nur aus ästhetischen Gründen eingesetzt werden. Im konkreten Fall ging es um ein Kind, das eine transparente Zahnspange trug. Die Private

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Deutsche sorgen sich um Gesundheitsversorgung

Der Gesundheitsfonds ist bei vielen Bürgern nicht gut angesehen, vielmehr befürchten viele von ihnen (darunter auch Ärzte) eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung, die mit dem Inkrafttreten des Gesundheitsfonds einhergeht. Laut einer Allensbach-Umfrage, die im Auftrag des Finanzberaters MLP im September und Oktober letzten Jahres durchgeführt wurde, steigt die Skepsis der Bürger bzgl. des deutschen Gesundheitssystems. Während vor 15 Jahren noch 82%

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2009: Nicht-Krankenversicherte müssen mit Strafen rechnen

Im Rahmen der Gesundheitsreform gilt ab Januar 2009 die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung. Die rund 100.000 Personen in Deutschland, die bislang nicht Mitglied einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung waren, müssen bis Ende Januar einen Mindest-Versicherungsschutz abschließen, ansonsten drohen ihnen Nachzahlungen der Beiträge und Strafen. Pro Monat Nichtversicherung wird ein Monatsbeitrag Strafe fällig, ab einer bestimmten Anzahl Monate für jeden Monat

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Zusatzversicherung für Kieferorthopädie lohnt sich nur für Kinder

Zusatzversicherungen sollen den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherungen erweitern. Inzwischen gibt es Zusatzversicherungen für alle möglichen Bereiche von Hörgeräten über Sehhilfen bis zu zahnärztlichen Behandlungen. Die Stiftung Warentest hat private Versicherungen für kieferorthopädische Behandlungen untersucht und stellt fest, dass sich diese Versicherungen nur für Kinder lohnen. Wie in der Zeitschrift Finanztest zu lesen ist, gibt es bei Zusatzversicherungen für kieferorthopädische Behandlungen

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Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell

Mit Hilfe des “Hamburger Modells” sollen Arbeitnehmer, die aufgrund von Krankheit oder nach einem Unfall längere Zeit nicht arbeiten konnten, sukzessive wieder in das Arbeitsleben integriert werden. Je nach Fall dauert dies einige Wochen bis Monate. Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn betont Medienberichten zufolge, dass dem Arbeitgeber hierdurch keine Kosten entstehen, sondern die Maßnahme von der Kranken-

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Krankenversicherungen überprüfen Arzt-Abrechnungen

Nicht zuletzt wegen des enormen Kostendrucks, unter dem die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen stehen, sind die Versicherungen dazu übergegangen, ärztliche Abrechnungen verstärkt zu überprüfen. Auch wenn die Abrechnungen der überwiegenden Mehrheit der Ärzte korrekt sind, gibt es dennoch Fälle von Abrechnungsbetrug, die, geht es nach dem Willen von Peter Scholich, Geschäftsführer der Privatärztlichen Verrechnungsstelle (PVS) Rhein-Ruhr, als eigen Straftat deklariert

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Gerichtsurteil: Begrenzte Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung zulässig

Nach einem am Mittwoch in Darmstadt veröffentlichten Urteil des Hessischen Landessozialgerichts muss die gesetzliche Krankenversicherung nur dann die Kosten für eine künstliche Befruchtung übernehmen, wenn beide Partner gesetzlich krankenversichert sind (Az.: L 1 KR 143/07). Dabei spielt es keine Rolle, wer von den beiden Partnern unfruchtbar ist. Im konkreten Fall hatte ein 1968 geborener Mann aus dem Lahn-Dill-Kreis geklagt, weil

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Wartezeiten in der PKV und Pflegeversicherung

Wer in eine Private Krankenversicherung (PKV) eintritt, muss grundsätzlich mit allgemeinen und besonderen Wartezeiten rechnen, bis bestimmte Leistungen in Anspruch genommen werden dürfen. In der Regel beträgt die allgemeine Wartezeit drei Monate. Bei Entbindungen, kieferorthopädischen Maßnahmen, Psychotherapie, Zahnbehandlungen und Zahnersatz gilt eine Wartezeit von acht Monaten. Diese Wartezeiten entfallen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen: Bei einem Unfall und einer ärztlichen Versorgung

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