Krankenkassen haben ausgeglichene Bilanz

Die gesetzlichen Krankenkassen trotzen allen negativen Prognosen. Wie das Bundesgesundheitsminiterium am Freitagabend in Berlin mitteilte, lagen die Ausgaben der Krankenkassen zwischen Januar und Juni lediglich 50 Millionen Euro über den Einnahmen von rund 72,75 Milliarden Euro. Zwischen Januar und März gab es noch ein Defizit von rund 1,2 Milliarden Euro. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zu den positiven Zahlen der Krankenkassen: “Das jüngste Arzneimittel-Spargesetz wirkt immer besser. Dies zeigt allen Skeptikern, dass Parlaments- und Regierungshandeln hilft, in der medizinischen Versorgung Sparsamkeit mit guter Qualität zu verbinden.” Die SPD-Politikerin fügte noch hinzu: “Dies widerlegt auch manche interessensgeleitete Horrorzahlen über ausufernde Beitragssätze. Wenn die Kassen die Möglichkeit, die der Gesetzgeber geschaffen hat, nutzen, dann haben sie eine gute Grundlage, ihre Schulden konsequent abzubauen.”

Das könnte sie auch interessieren:

    Versicherungsbeiträge steigen in 2007
    Auf Krankenversicherte in Deutschlands kommt 2007 offenbar wieder eine Erhöhung der Beitragssätze um 0,7 Prozentpunkte zu. Die Spitzenverbände der gesetzlichen Kassen begründeten dies mit der “Kostenexplosion” durch die Gesundheitsreform.
    Das Gesundheitsministerium wirft den Verbänden vor, falsch zu rechnen. Aufgrund der Gesundheitsreform ist der Finanzbedarf der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für das kommende Jahr noch nicht geklärt. Der

    Steuereinnahmen steigen
    Für die Finanzen der Bundesrepublik Deutschland war der Januar ein guter Monat und damit auch besser als erwartet. Im Vergleich zum Januar des Jahres 2006 sind die Steuereinnahmen im Januar dieses Jahres um ca. 12,8 % gestiegen. Die Einnahmen liegen dabei um ca. 7 % über der Schätzung der Regierung aus November 2006. Die

    Krieg der Krankenkassen
    Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte der “Sächsischen Zeitung”, dass sie mit Einführung des Gesundheitsfonds einen harten Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen kommen sieht. Schmidt ist der Meinung das es einen Wettbewerb um die beste Versorgung geben wird.
    Ab Januar 2009 kommt ein einheitlicher Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung, spätestens ab da an müssen die Kassen ihre Kunden überzeugen

    Krankenkassen – Beitragssätze bald über 15 Prozent?
    Es ist schon wieder eine Hiobsbotschaft für alle Versicherten. Nachdem die erhöhte Mehrwertsteuer von der Bundesregierung durchgewunken wurde und die Kosten für die Bürger eh schon steigen, drehen nun auch die Versicherer wieder an der Preisschraube. Doris Pfeiffer, Vorstandschefin des Verbands der Angestellten-Krankenkassen (VdAK), sprach am Freitag in einem Interview mit dem ZDF über eine

    Ärzte und Krankenkassen sollen Honorare verhandeln
    Ulla Schmidt (SPD) plädiert im Streit zwischen den Ärzten und Krankenkassen dafür, dass Kassen und Ärzte ohne ein dazutun der Bundesregierung eine Einigung herbeiführen. Die Gesundheitsministerin betonte am Sonntag, dass sie es als “ein Trauerspiel” bezeichnen würde, sollten sich Vertreter der Krankenkassen und der niedergelassenen Ärzte zusammenraufen und Gespräche führen. Letzten Donnerstag wurden die Gespräche