Pflegende Angehörige sind in gesetzlicher Unfallversicherung versichert

Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sind pflegende Angehörige bei der Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Angehörige automatisch gesetzlich unfallversichert. Sie müssen hierzu keine gesonderten Versicherungsbeiträge zahlen, da die Kosten von der jeweiligen Gemeinde übernommen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Pflege nicht als bezahlte Tätigkeit durchgeführt wird und dass sie bei dem Pflegebedürftigen zuhause stattfindet. Im Versicherungsschutz enthalten sind sowohl Arbeitsunfälle

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Urteil: Psychische Unfallfolgen dürfen ausgeschlossen werden

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt ist es Versicherungen erlaubt, Leistungen für die psychischen Folgen eines Unfalls auszuschließen (Az.: 7 U 170/09). Voraussetzung: Der psychische Zustand des Versicherten ist nicht aufgrund der erlittenen körperlichen Schäden (z.B. Hirn- oder Nevrenschädigung) schlechter geworden. Im konkreten Fall hatte ein Radfahrer gegen seine private Unfallversicherung geklagt. Der Mann erlitt bei einem Radunfall unter

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Ersthelfer: Keine Angst vor Schadenersatzforderungen!

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen weisen im Rahmen ihrer Präventionskampagne „Risiko raus!“ darauf hin, dass Ersthelfer, die nach bestem Wissen und Gewissen Erste Hilfe leisten, keine Schadenersatzforderungen oder strafrechtliche Konsequenzen fürchten müssen. Horst Reuchlein, Experte für Erste Hilfe bei der gesetzlichen Unfallversicherung VBG, erklärte, dass solche Bedenken niemanden davon abhalten sollten, Erste Hilfe zu leisten. Ersthelfer können grundsätzlich nicht zum Schadenersatz

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Urteil: Unfallversicherung auch für Begleitung zum Arzt

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel sind Personen, die pflegebedürftige Angehörige zu einem Arzttermin begleiten über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert (Az.: B 2 U 6/10 R). Im konkreten Fall ging es um eine Frau, die ihre pflegebedürftige Mutter zum Arzt begleitet hatte und die auf dem Rückweg bei einem Sturz der alten Fame auf der Treppe zur Wohnung

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Berufstätige können Unfallversicherung steuerlich absetzen

Die Steuerberaterkammer München weist darauf hin, dass Verbraucher ihre Unfallversicherung steuerlich geltend machen können, vorausgesetzt sie sichern damit auch berufliche Risiken ab. Die Beiträge können demnach anteilig als Werbungskosten abgesetzt werden. Grundsätzlich gilt dies für alle Versicherungen, doch gerade bei der Unfallversicherung lohnt es sich, da hier oft ein großer Teil der Beiträge auf berufliche Risiken (wie z.B. Unfälle im

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Unfallversicherung bei Weihnachtsfeier, aber nicht Weihnachtsmarkt

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung weist darauf hin, dass ein Weihnachtsmarktbesuch mit den Kollegen nicht unter den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung fällt. Nur der direkte Weg zwischen der Arbeitsstelle und der Wohnung des Versicherten ist versichert, deshalb gehöre auch ein Abstecher auf den Weihnachtsmarkt – gleich ob mit Familie oder Kollegen – nicht dazu. Anders sieht es jedoch bei der offiziellen

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Weg zum häuslichen Arbeitszimmer ist nicht versichert

Nach einem Urteil des Sozialgerichts Kassel vom 30. September 2010 besteht auf dem Weg ins häusliche Arbeitszimmer im Wohnhaus kein Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung (Az.: S 4 U 675/10). Im konkreten Fall ging es um eine selbstständige Kauffrau, die im Erdgeschoss ihres Wohnhauses ihr Büro eingerichtet hatte und auf der Treppe zu ihren Privaträumen im ersten Stock gestürzt war.

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Unfallversicherungsschutz für pflegende Angehörige

Nach einem Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Nordrhein-Westfalen vom 17. September 2010 unterliegen pflegende Angehörige, die als Begleitung ihrer pflegebedürftigen Eltern in Urlaub sind, dem Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung (Az.: L 4 U 57/09). Im konkreten Fall hatte eine Frau aus Wuppertal ihre pflegebedürftigen Eltern in deren Urlaub nach Spanien begleitet. Nach dem gemeinsamen Heimflug stürzte die Frau auf dem

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DGUV: Zahl der Unfälle auf Arbeitsweg gestiegen

Wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mitteilt, kam es im ersten Halbjahr 2010 nach ersten Berechnungen zu fast 30% mehr Unfällen auf dem Arbeitsweg als im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg sei vor allem auf den strengen Winter am Jahresanfang zurückzuführen. Insgesamt kam es in den ersten 6 Monaten des Jahres 2010 zu 120.324 meldepflichtigen Unfällen auf dem Weg zur oder von

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Unfallversicherung zahlt u.U. auch bei erhöhter Geschwindigkeit

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg ist eine Unfallversicherung unter bestimmten Umständen auch dann zur Zahlung verpflichtet, wenn ein Motorradfahrer mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war (Az.: 1 U 161/09). Im konkreten Fall kam es zu einem Unfall als ein Motorradfahrer zusammen mit einem zweiten Motorradfahrer auf einer mehrspurigen Straße Gas gab und ihm ein die Spur wechselndes Auto die Vorfahrt

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