Urteil: Progressionsstaffel in Unfallversicherung zulässig

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Saarbrücken ist die Progressionsstaffel für die Zahlung der Unfallversicherung in Abhängigkeit von dem Invaliditätsgrad des Versicherten zulässig (Az.: 5 U 47/09-15). Im konkreten Fall ging es um einen Versicherten, in dessen Vertrag eine höhere Leistung ab einem Invaliditätsgrad von 25% vereinbart war. Der Mann war zu 50% invalide und verlangte dementsprechend eine höhere Leistung entsprechend

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Aktuelle Urteile zur Unfallversicherung

Die Stiftung Warentest weist auf zwei aktuelle Gerichtsurteile hin, die sich mit Wegeunfällen und der gesetzlichen Unfallversicherung beschäftigen. In beiden Fällen wurde der Unfall nicht als Wegeunfall anerkannt und die Versicherung musste demnach nicht zahlen. In dem einen Fall ging es um eine Tänzerin der Deutschen Staatsoper Berlin. Sie war auf dem Weg zu einer Betriebsversammlung und befand sich etwa

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Unfallversicherung hilft bei Zivilcourage

Menschen, die bei einer drohenden Gefahr für andere, Zivilcourage zeigen, und sich für die Opfer einsetzen, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Jeder, der eine widerrechtlich angegriffene Person schützt, einen anderen aus einer erheblichen Gefahr rettet oder der bei der Verfolgung oder Festnahme einer Person hilft, die eine Straftat begeht, gilt im Sozialgesetzbuch als Hilfeleistender. Hilfeleistende, die bei ihrer

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Unfallversicherung für bezahlte Gartenhelfer Pflicht

Der Frühling ist da und viele Menschen beginnen nun wieder mit der Gartenarbeit. Die Unfallversicherung Nord weist darauf hin, dass Gartenhelfer, die gegen ein Entgelt beschäftigt sind, bei der gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet werden müssen. Grund: Alle Hobbygärtner, die ihre Helfer bezahlen, werden arbeitsrechtlich automatisch zu Arbeitgebern. Die Pflicht zur Unfallversicherung hängt davon ob, ob der Helfer für seine Arbeit bezahlt

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Urteil: Unfallversicherung auch bei zu hohem Tempo

Nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg rechtfertigt die überhöhte Geschwindigkeit eines Verkehrsteilnehmers alleine nicht den Ausschluss des Versicherungsschutzes in der Unfallversicherung (Az.: 331 O 228/07). Darauf weist das Internetportal motor-traffic.de hin. Im konkreten Fall hatte ein Motorradfahrer eine Kollision mit einem Fußgänger, bei der er schwer stürzte. Als Folge des Unfalls versteifte sich sein Arm auf Dauer. Die Unfallversicherung des

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Abi-Streich nicht immer versichert

Der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover (GUVH) und die Landesunfallkasse Niedersachsen (LUKN) weisen darauf hin, dass nicht alle Unfälle beim Abi-Streich automatisch von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt sind. Während bei normalen Schulunfällen die Kosten für die Behandlung der betroffenen Schüler automatisch von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen werden, werden die Unfälle, die während eines Abi-Streiches stattfinden, sehr kritisch geprüft. Grundsätzlich gilt, dass Schulunfälle nur

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Präventionskampagne „Risiko raus!“

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben eine Präventionskampagne namens „Risiko raus!“ gestartet, in der auf die Gefahren einer ungesicherten oder falsch verstauten Ladung in Fahrzeugen hingewiesen wird. Ob im PKW oder im LKW, viele unterschätzen die Gefahr, die von ungesicherter Ladung ausgeht. Ziel der Kampagne ist es, die Unfallzahl und -schwere im Verkehr und beim Transport zu verringern und somit Menschenleben

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Umweg bei Fahrgemeinschaft versichert

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel gilt der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bei Schüler- oder Arbeitnehmer-Fahrgemeinschaften auch auf Umwegen (Az.: B 2 U 36/08). Darauf weist die Stiftung Warentest in einer aktuellen Meldung hin. Im konkreten Fall ging es um einen Motorradfahrer, der zunächst seinen Bruder zur Schule gebracht hatte und danach einen Freund abholen wollte, um mit ihm

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Unfallversicherung: Haushaltshilfen anmelden!

Die Unfallkasse Hessen (UKH) weist darauf hin, dass Haushaltshilfen bei der gesetzlichen Unfallversicherung angemeldet werden müssen. Wer dies versäumt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro. Die Anmeldepflicht besteht auch für Privatleute, die nur über einen begrenzten Zeitraum eine Haushaltshilfe beschäftigen. Sie gelten per Gesetz als Arbeitgeber und müssen die Unfallversicherung deshalb darüber informieren. Wo die Anmeldung der

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Beruflicher Auslandsaufenthalt ist unfallversichert

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG in Hamburg weist darauf hin, dass Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen einen Auslandsaufenthalt machen, auch dort unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Grundsätzlich sind alle Arbeitnehmer während beruflich bedingter Auslandsaufenthalte bei allen unternehmensbezogenen Tätigkeiten und auch allen Wegen, die damit zusammenhängen, versichert. Befindet sich der Ausfenthaltsort beruflich bedingt in einem Katastrophen-, Krisen- oder Kriegsgebiet, ist

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