Unfallversicherung bei Weiterbildung

In einer Pressemitteilung weist die VBG darauf hin, dass Arbeitnehmer, die auf Anweisung des Arbeitgebers an einer beruflichen Weiterbildung teilnehmen, währenddessen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen.  Dabei spielt es keine Rolle, ob die Weiterbildung „vom Betrieb selbst organisiert oder von einem externen Bildungsträger durchgeführt wird“ und auch der Veranstaltungsort (betriebsintern oder extern) hat keinen Einfluss auf den bestehenden

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Urteil: Raucherpause nicht unfallversichert

Nach einem aktuellen Urteil des Berliner Sozialgerichts gelten Unfälle, die sich in der Raucherpause ereignen, nicht als Arbeitsunfall. Da das Rauchen eine persönliche Angelegenheit ohne sachlichen Bezug zur Berufstätigkeit sei, haben Betroffene in diesen Fällen auch keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (Az.: S 68 U 577/12). Im konkreten Fall hatte eine Pflegehelferin aus einem Berliner Seniorenheim geklagt, weil

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Versicherungs-App von SureNow im Schnelltest

SureNow ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, die auch Versicherungen anbietet. Als erstes Produkt kommt eine Wintersportversicherung für Ski- und Snowboardfahrer auf den Markt, die tageweise über eine App abgeschlossen werden kann. Die Stiftung Warentest hat das Angebot einem Schnelltest unterzogen und kommt zu dem Ergebnis, dass der Versicherungsschutz höchstens als Übergang für einige Tage empfehlenswert ist, aber keineswegs eine

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Unfallversicherung muss nicht für Mobbing-Folgen zahlen

Nach einem kürzlich veröffentlichten Beschluss des Hessischen Landessozialgerichts in Darmstadt zählen gesundheitliche Probleme nach Mobbing am Arbeitsplatz weder als Berufskrankheit noch als Arbeitsunfall (Az.: L 3 U 199/11). Betroffene haben deshalb keinen Anspruch auf eine Entschädigung von der gesetzlichen Unfallversicherung. Im konkreten Fall ging es um eine Frau aus dem Landkreis Fulda, die Mobbing in Form von schwerwiegenden negativen Gerüchten

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Versicherung zahlt bei Unfall wegen Schwindelanfall nicht

Nicht alle Unfälle sind auch von der privaten Unfallversicherung abgedeckt. Wie aus einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf hervorgeht, muss die Versicherung auch bei einem versehentlichen Sturz aus dem Fenster nicht zwangsläufig zahlen – nämlich dann nicht, wenn dem Sturz ein plötzlicher Schwindelanfall vorausgegangen ist (Az.: I-4 U 218/11). Nach den Allgemeinen Bedingungen für Unfallversicherungen sind alle Unglücksfälle vom Versicherungsschutz

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Unfallversicherung: Falsche Route kann Versicherungsschutz kosten

Im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung sind Beschäftigte gegen Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg versichert. Leider sind die Voraussetzungen bzw. Bedingungen für den Versicherungsschutz nicht immer eindeutig, weshalb häufig Gerichte entscheiden müssen, ob die Unfallversicherung zahlen muss oder nicht. In einem Urteil entschied das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen z.B., dass ein Unfall, der auf einer anderen Route als

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Beratung für BU- und Unfallversicherung verbesserungswürdig

Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv hat das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) die Beratungskompetenz und die BU- und Unfallversicherungen von 26 Versicherungsunternehmen analysiert. Dabei sollte ermittelt werden, bei wem die Kunden ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis finden und zugleich Top-Service erwarten dürfen. Die Analyse ergab, dass die Beratung insgesamt stark verbesserungswürdig ist. So erzielten die Versicherer mit Vermittlernetz in Sachen Service nur

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Vorerkrankung kann Leistungen der Unfallversicherung verringern

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass eine Unfallversicherung die bei Unfalltod oder -verletzung fällige Zahlung nur dann kürzen darf, wenn eine vorhandene Vorerkrankung des Versicherten nachweislich zu 25% die Unfallfolgen mitverursacht hat (Az.: BGH IV ZR 70/11). Im konkreten Fall ging es um einen Mann, der bei Arbeiten einen Stromschlag erlitten hatte und an dessen Folgen gestorben war. Als sich

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BSG stärkt Unfallversicherungsschutz von Organspendern

In einem am Dienstag getroffenen Grundsatzurteil hat das Bundessozialgericht in Kassel den Unfallversicherungsschutz von Organspendern gestärkt. Das Gericht entschied, dass Organspender, bei denen die Organentnahme zu weiterführenden Gesundheitsschäden führt, einen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung haben (Az.: B 2 U 16/11 R). Im konkreten Fall ging es um einen Organspender aus Sachsen-Anhalt, der 2002 seinem kranken Bruder eine Niere

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Nicht jeder Sturz mit Todesfolge zählt als Unfall

Nach einem Urteil des Amtsgerichts Bad Segeberg ist nicht jeder Sturz mit Todesfolge automatisch als Unfall und damit als leistungsberechtigt gegenüber der Unfallversicherung anzusehen (Az.: 17 C 294/10). Vielmehr muss nachgewiesen werden, dass der Unfall durch äußere Einflüsse verursacht wurden, die in den Vertragsbedingungen enthalten sind. Im konkreten Fall ging es um eine Frau, die bei einem Sturz zu Tode

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