Kleingedrucktes in der BU-Versicherung

Berufsunfähigkeits-Policen unterscheiden sich teilweise erheblich in ihren Versicherungsbedingungen. Deshalb ist es für Versicherte um so wichtiger, sich in ihren Vertragsunterlagen das Kleingedruckte genau durchzulesen, empfehlen die „Ad-Hoc-News“. Es gibt mehrere Punkte, auf die Versicherte bei der Auswahl einer guten Berufsunfähigkeits-Versicherung achten sollten. Einer dieser Punkte ist die so genannte abstrakte Verweisung, auf die im Idealfall verzichtet wird. Außerdem wird zu

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BU verlangt begründete Invalidität

Nach einem Urteil des Landgerichts Darmstadt kann eine Berufsunfähigkeit bei der Versicherung nur dann geltend gemacht werden, wenn die bestehende Invalididät konkret und einleuchtend begründet werden kann (Az.: 27 O 292/09). Dabei reichen vage oder wenig nachvollziehbare Angaben der Betroffenen nicht aus. Im konkreten Fall ging es um einen Mann, der unter psychischen Befindlichkeitsstörungen unbekannter Ursache litt. Der Versicherte gab

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BU-Versicherer werden kundenfreundlicher

Das Analysehaus Morgen & Morgen hat in der aktuellen Ausgabe des M& BU-Ratings wieder die deutschen Berufsunfähigkeitsversicherer nach verschiedenen Kriterien unter die Lupe genommen. Untersucht wurden dieses Mal 364 Tarife, von denen 128 Tarife die Höchstwertung (5 Sterne) erzielten. Im letzten Jahr konnten 115 Tarife mit der Höchstwertung überzeugen. Im Kriterium BU-Kompetenz konnten fast 20% der getesteten Tarife die Bestwertung

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Große Wissenslücken bei Berufsunfähigkeit

Eine repräsentative Forsa-Umfrage, die im Auftrag von HDI Gerling durchgeführt wurde, ergab, dass weniger als 20% der Deutschen überhaupt wissen, was Berufsunfähigkeit (BU) bedeutet. Da überrascht es kaum, dass der private Berufsunfähigkeitsschutz der Deutschen auch sehr lückenhaft ist: Nur 43% haben überhaupt eine BU-Versicherung. Selbst die Befragten mit BU-Versicherung sind oft nicht ausreichend geschützt. Vertriebsvorstand Lüder Mehren von HDI-Gerling Leben

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Keine BU-Rente bei Vertretung

Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg vom 12. Februar diesen Jahres hat ein Zahnarzt, dessen Praxis von einem Vertreter weitergeführt wird, keinen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente (Az.: 8 LB 7/08). Begründung des Gerichts: Die zahnärztliche Tätigkeit wurde nicht aufgegeben. Ähnlich urteilte das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt im einem vergleichbaren Fall einige Wochen früher, das zu dem Schluss kam, dass der Anspruch

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Regelmäßige Überprüfung der Berufsunfähigkeit ist rechtmäßig

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz darf ein Berufsunfähigkeitsversicherer regelmäßig überprüfen, ob die Berufsunfähigkeit bei einem Leistungsempfänger immer noch besteht und wenn dem nicht so ist, die Zahlungen einstellen. Dem Gericht zufolge entfällt die Zahlungspflicht bei einer Verbesserung des Gesundheitszustandes des Betroffenen oder aber bei dem Erwerb neuer Fähigkeiten, die ihm erlauben, in einem anderen Beruf zu arbeiten (Az.: 10

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Stiftung Warentest: Berufsunfähigkeitsversicherungen

In der Juli-Ausgabe ihres Magazins „Finanztest“ nennt die Stiftung Warentest die Ergebnisse der Anlayse von 82 Berufsunfähigkeitsversicherungen plus Risikolebensversicherungen. Insgesamt vergab die Stiftung Warentest 39 mal die Note „sehr gut“, allerdings sieben viele Unternehmen zahlreiche Interessenten schon wegen geringer Erkrankungen aus und bieten diesen gar keine oder schlechtere Verträge an. Dem Test zufolge gibt es bei Berufsunfähigkeitsversicherungen große Preisunterschiede, deshalb

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Berufsunfähigkeit bei Hausfrauen

Obwohl im Haushalt die meisten Unfälle passieren, besitzen nur die wenigsten Hausfrauen und -männer eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Fällt das für den Haushalt (und die Kindererziehung hauptsächlich) verantwortliche Familienmitglied aus, kann der Ersatz durch eine Haushaltshilfe oder ein Kindermädchen teuer werden, denn eine Vollzeit-Haushaltshilfe kostet laut Ansahl Consulting GmbH bis zu 2000 Euro monatlich. Wer nach 1961 geboren wurde erhält als staatliche

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Verdacht auf Berufsunfähigkeit darf Krankentagegeldzahlungen beenden

Nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz kann eine Krankentagegeld-Versicherung ihre Leistungen einstellen, wenn der Verdacht besteht, dass der Versicherte berufsunfähig ist (Az.: 10 U 618/08). Im konkreten Fall hat ein Versicherter wegen Arbeitsunfähigkeit seit sieben Jahren täglich fast 72 Euro von seiner Krankentagegeld- Versicherung erhalten. Die Versicherung stellte die Zahlungen ein mit der Begründung, dass eine volle Arbeitsfähigkeit des Versicherten

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Berufsunfähigkeit: Verweisung in ähnlich wertgeschätzten Beruf rechtens

Im Gegensatz zu früher sind die meisten Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit heute verbraucherfreundlicher wenn es um das Thema „Verweisung“ geht. Während die Versicherung früher die Rentenzahlung wegen Berufsunfähigkeit mit dem Hinweis auf irgendeinen anderen beliebigen Beruf, den der Versicherte noch ausüben konnte, verweigert wurde, verzichten viele Versicherungen heute darauf. Allerdings betrifft dies nur die abstrakte Verweisung in einen x-beliebigen Beruf (z.B.

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