Betriebliche Altersvorsorge in Gefahr

Die betriebliche Altersvorsorge hat sich als ein echtes Erfolgsmodell erwiesen. Millionen Deutsche Arbeitnehmer profitieren von der Möglichkeit, einen Teil ihres Gehaltes im Rahmen einer Direktversicherung in eine private Renten- oder Lebensversicherung fließen zu lassen. Entgeltumwandlung lautet der Fachbegriff. Der Teil des Gehaltes, der als Versicherungsbeitrag gezahlt wird, muss nicht versteuert werden, zudem werden keine Sozialabgaben fällig. Angestellte schlagen also zwei

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Renten-Prognosen werden nach unten korrigiert

Einmal im Jahr bekommen mehr als 40 Millionen Versicherte Post von ihrem Rentenversicherungsträger. In dem Schreiben erhält jeder, der älter als 27 Jahre ist und seit mindestens fünf Jahren Beiträge in die Versicherung einzahlt, Informationen zu seinem Rentenkonto. Von besonderem Interesse ist dabei stets die Höhe der zu erwartenden Rente. Es wird allerdings immer deutlicher, dass die bisherigen Berechnungen nicht

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Beitrag zur Rentenversicherung steigt

Als ein besonders wichtiger Baustein im Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit galt bislang die Reduzierung der Lohnnebenkosten, um auf diese Weise die Schaffung neuer Arbeitsplätze attraktiver zu machen. Vor dem Hintergrund der Defizite in der Rentenkasse geht die Bundesregierung nun jedoch den umgekehrten Weg: Von Beitragssenkungen ist keine Rede mehr, vielmehr soll im Jahr 2007 der Beitragssatz zur Rentenversicherung von derzeit

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‚“Arzneimittelsparpaket“ soll gesetzliche Kassen entlasten

Zu den Hauptursachen für die Finanzprobleme bei den gesetzlichen Krankenversicherungen zählen die stark gestiegenen Arzneimittelausgaben. Mit einem Sparpaket wollte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gegensteuern – doch der Bundesrat machte ihr zunächst einmal einen Strich durch die Rechnung. Einsparungen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro jährlich hatte sich die Ministerin von ihrem Gesetz versprochen, das eigentlich zum 1. April in Kraft

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Geringeres Defizit bei der Pflegeversicherung

Gute Nachrichten sind selten, wenn es um die Sozialversicherungssysteme in Deutschland geht. Doch es gibt tatsächliche positive Meldungen – und als solche gilt ja bereits die Mitteilung, dass ein Defizit geringer ausgefallen ist als zunächst erwartet. Aktuell kommen solche Meldungen von der Pflegeversicherung. Deren Minus lag im Jahr 2005 bei rund 360 Millionen Euro. Nur ein Jahr zuvor waren es

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Riester-Rente soll freiwillig bleiben

Obwohl Bundessozialminister Franz Müntefering (SPD) bei der Vorlage des Rentenversicherungsberichtes nachdrücklich deutlich gemacht hat, dass sich in Zukunft niemand mehr allein auf die staatliche Rente verlassen dürfe, setzt er weiterhin auf die Bereitschaft der Bürger, freiwillig aktiv zu werden. Der Vizekanzler verwies in Berlin vor allem auf die Riester-Rente als ein gutes Instrument für die private Altersvorsorge. Überlegungen, das Riester-Sparen

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Rente reicht nicht mehr fürs Alter

Wie die FAZ berichtet kann laut dem kürzlich vorgelegten Rentenversicherungsbericht die Rente den Lebensstandard bald nicht mehr sichern. Das Niveau der gesetzlichen Rente wird in den nächsten Jahrzehnten so stark absacken, daß sie für ein auskömmliches Leben im Alter nicht mehr reicht. Dies stellt der Rentenversicherungsbericht heraus, den Sozialminister Franz Müntefering an diesem Mittwoch in Berlin vorstellte. Nur wer zusätzlich

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Gesetzliche Krankenkassen: 1,8 Milliarden Überschuss

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit seien die Kassen nun ‚"praktisch schuldenfrei", sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bei der Vorlage der Zahlen in Berlin. Grund zur Entwarnung sind diese positiven Meldungen allerdings nicht. Insbesondere durch den Wegfall von Steuermitteln in Milliardenhöhe drohen den gesetzlichen Kassen bereits im nächsten Jahr neue

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Wie gesetzlich Versicherte von den Privatkassen profitieren

Aus Sicht der privaten Krankenkassen leisten Privatpatienten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Gesundheitswesens, von dem auch die gesetzlich Versicherten profitieren. Ohne die höheren Honorare für privat Versicherte könnten nämlich viele Arztpraxen nicht weiterbestehen. Der Verband der privaten Krankenversicherung beziffert den zusätzlichen Umsatz, der durch die höheren Abrechnungssätze zustandekommt, auf fast zehn Milliarden Euro jährlich. Profiteure sind vor allem die

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Alte Lebensversicherungsverträge verursachen Probleme

Lebensversicherungsverträge aus vergangenen Jahrzehnten bereiten den Assekuranzen zunehmend Kopfzerbrechen. Grund sind die deutlich höheren Garantieverzinsungen frührer Jahre. Der Mindestzins gilt während der gesamten Laufzeit. Am Kapitalmarkt lassen sich diese Renditen mit vergleichsweise risikolosen Anlagen derzeit aber nicht erzielen. Die Versicherungen müssen deshalb entweder draufzahlen oder den Aktienanteil erhöhen – damit steigt dann allerdings nicht nur der mögliche Ertrag, sondern auch

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