Warum eine Unfallversicherung im Alter sinnvoll ist

Warum eine Unfallversicherung im Alter sinnvoll ist

Wenn der Ruhestand naht, erlischt vielfach der Unfallschutz. Dies klingt nicht gerade logisch, denn im kommt es häufiger zu Unfällen als in jungen Jahren. Eine im Alter hat daher viele Vorteile. Für ältere Menschen bedeutet die Versicherung immer eine solide Absicherung für unvorhergesehene Ereignisse und kann für von großer Bedeutung sein.

Zwei Modelle

Die Versicherungen unterscheiden zwischen zwei Modellen der Abdeckung: Die Unfallversicherung für alle, die bereits im Ruhestand sind und für diejenigen, die noch arbeiten. Wer eine Unfallversicherung abschließen will, sollte daher die spezifischen Aspekte beachten. Wenn es um die jeweiligen Leistungen bei der Unfallversicherung geht, ist die Lebenssituation relevant. Für Senioren ist die im Alter ein notwendiger Grundpfeiler. Sie deckt nicht nur die Kosten nach einem ab, sondern sorgt auch für die notwendige Betreuung danach. Wer im Alter allein wohnt und keine Angehörigen oder in der Nähe hat, kann durch die Unfallversicherung die notwendige Unterstützung bekommen.

Die private Unfallversicherung im Alter

Alle Senioren, die über ausreichende finanzielle Rücklagen verfügen und eine gute, preiswerte, private Unfallversicherung haben, sollten diese Versicherung, solange es geht, beibehalten. Zu beachten ist in diesem Fall aber, dass vielfach die Police pünktlich zum 75. Geburtstag entweder gekündigt oder angepasst wird. Nicht selten kürzen die Versicherungen dann auch die Leistungen. Daher ist es sehr wichtig, schon vor Beginn des Rentenalters bei der Versicherung nachzufragen, ob es bei der Unfallversicherung im Alter mögliche Änderungen gibt. So bleibt noch ausreichend Zeit, die Leistungen der Versicherung entsprechend dem Alter anzupassen.

Unfall ist nicht gleich Unfall

Eine Unfallversicherung im Alter sollte unbedingt alle Ursachen einbeziehen, die durch einen Unfall entstehen. Allerdings machen die Versicherung große , wenn es um die Art des Unfalls geht. Eine Krankheit, wie etwa die Osteoporose oder die regelmäßige Einnahme von Medikamenten und vor allem deren mögliche Nebenwirkungen, sollten immer berücksichtigt werden. Diese Nebenwirkungen können einen erheblichen Einfluss auf das Unfallrisiko haben. So kann es unter anderem zu Bewusstseinsstörungen oder einer Ohnmacht kommen, was gravierende Folgen haben kann. Wer rundum gut versichert sein will, darf diese Aspekte nicht vernachlässigen.

Welche Leistungen werden angeboten?

Die Unfallversicherung für Senioren kann unterschiedliche Leistungen enthalten:

  • Die Übernahme von Einkäufen und anderen Besorgungen.
  • Einen Hausnotrufdienst rund um die Uhr.
  • Einen Menüservice.
  • Die Versorgung eines Haustiers.
  • Die Erledigung der Wäsche.
  • Eine Begleitung beim Arztbesuch oder zu wichtigen Terminen.
  • Hilfeleistungen bei der Körperpflege.
  • Eine Tag- und Nachtwache.

Die Rentenleistung wird immer dann an den ausgezahlt, wenn eine von mindestens 50 Prozent vorliegt. Bei einer vollständigen Invalidität zahlen die Unfallversicherungen eine einmalige Summe.

Fazit

Senioren, die eine Unfallversicherung abschließen, sind gut beraten, die von der Versicherung gestellten Fragen immer wahrheitsgemäß zu beantworten. Geschieht dies nicht, dann ist der Schutz, den die Versicherung darstellen soll, gefährdet. Es gibt allerdings Versicherungen, die auf eine Gesundheitsprüfung vor dem Abschluss verzichten. Wichtig ist es zudem, sicherzustellen, dass die Versicherung die Leistungen stets unverändert und auf Dauer für den Versicherten bereithält. In der Regel ist ein für Menschen ab 50 Jahren verfügbar. Beim Aufnahmealter ist jedoch eine Grenze gesetzt, die bei den meisten Gesellschaften bei maximal 75 Jahren liegt.

Bild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

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