Wieder schlechte Noten für Finanzberatung

Offenbar hat sich die Beratung von Finanzdienstleistern noch immer nicht wesentlich verbessert. Das geht aus einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hervor, die zwischen Oktober 2010 und April 2011 insgesamt 200 Verträge analysiert hat. Dabei zeigte sich, dass in 176 Fällen Verträge verkauft wurden, die überhaupt nicht oder nur teilweise dem Bedarf der Verbraucher entsprechen. Der Anteil der nicht bedarfsgerechten Beratungen

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OLG: Bearbeitungsgebühren für Darlehen sind unzulässig

Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe hat Bearbeitungsgebühren für Darlehen für unzulässig erklärt. Laut dem am Freitag veröffentlichten Urteil (Az.: 17 U 192/10) sind Klauseln, nach denen Kreditkunden 2% aus dem Darlehensvertrag oder mindestens 50 Euro für Bearbeitungsgebühren zahlen müssen, unwirksam. Da der Bundesgerichtshof (BGH) in dieser Frage noch kein Grundsatzurteil gefällt hat, hat das OLG eine Revision zugelassen. Die Richter des

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Die meisten Deutschen sind mit ihrer Geldanlage zufrieden

Wie eine repräsentative Umfrage des Psephos-Instituts im Rahmen der Initiative „Investmentfonds. Nur für alle.“ ergeben hat, sind die meisten Deutschen mit ihrer persönlichen Geldanlage zufrieden. So stimmten 77% der Befragten der Einschätzung zu, ihre Ersparnisse „eher gut“ oder sogar „sehr gut“ angelegt zu haben. Männer sind mit 83% Zustimmung sogar noch zufriedener mit ihrer Geldanlage als Frauen (71%). Es zeigte

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Urteil: Nachzahlung für 1-Euro-Jobber

Laut einem aktuellen Urteil des Bundessozialgerichts vom 13. April 2011 können 1-Euro-Jobber von ihrer Hartz IV-Behörde eine Nachzahlung verlangen, wenn es sich bei dem Job nicht – wie vorgeschrieben – um zusätzliche Arbeit handelt und die Betroffenen gegen die Zuweisung des Jobs Widerspruch eingelegt und geklagt haben (Az.: B 14 AS 98/10). Darauf weist die Stiftung Warentest hin. 1-Euro-Jobs dürfen

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Pflegekosten steuerlich absetzen

Pflegebedürftige und ihre Angehörige können die Kosten für Pflegekräfte und Haushaltshilfen steuerlich geltend machen. 20% der Kosten, jedoch maximal 4000 Euro werden vom Finanzamt von der Steuer abgezogen. Ist die Haushaltshilfe im Rahmen eines Minijobs tätig, wird die Steuerschuld ihres Arbeitgebers allerdings nur um 510 Euro pro jahr gemindert. Barzahlungen werden nicht anerkannt, der Lohn für Dienstleistungen im Haushalt muss

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Schadenersatz wegen verschwiegener Kick-Back-Zahlungen

Die Stiftung Warentest weist auf ein bahnbrechendes Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart hin, mit dem einer Anlegerin einen Schadenersatz wegen Kick-Back-Zahlungen zugesprochen wurde (Az.: 9 U 129/10). Im konkreten Fall ging es um eine Anlegerin, die auf den Rat der Kreissparkasse Tübingen hin, im Frühjahr des Jahres 2000 Anteile an einem Deka-Fonds für umgerechnet gut 23.000 Euro gekauft hatte. Was die

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Verbraucherzentrale startet Initiative Finanzmarktwächter

Die Verbraucherzentralen der Länder wollen verstärkt auf die massiven Missstände in der Finanzbranche aufmerksam machen und haben dazu die Initiative „Finanzmarktwächter“ gegründet. Mit dieser Initiative soll verhindert werden, dass Verbrauchern auf unfaire Art unpassende Produkte vermittelt werden. Bei der Vorstellung der Initiative in Berlin, erklärte der Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), Gerd Billen, dass die Finanzkrise gezeigt habe, dass

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Stiftung Warentest gibt Tipps zum Anlegen mit Anleihen

Die Stiftung Warentest gibt Verbrauchern, die sich für die Anlage mit Anleihen interessieren einie wertvolle Tipps. Rentenindexfonds (ETF) eignen sich sehr gut als „pflegeleichte Variante“ für den sicheren Depot-Anteil. Ihr Vorteil: Man muss sich nach der Auswahl nur noch wenig um die Anlage kümmern. Als Grundlage und sichere Basis empfiehlt die Stiftung Warentest den Fonds iShares eb.rexx Government Germany oder

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Firmen-Kreditkarten dürfen nicht privat genutzt werden

Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein ist die private Nutzung firmeneigener Kredit- und Tankkarten nicht ohne weiteres erlaubt (Az.: 2 Sa 526/10). Im konkreten Fall hatte ein Angestellter von seinem Arbeitgeber eine Kredit- und eine Tankkarte erhalten. Während er mit der Kreditkarte unter anderem Kinderkleider, Haushaltsgegenstände und ein privates Flugticket kaufte, tankte er mit der Tankkarte diverse Fahrzeuge mit Kraftstoff

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Anlageberatung für 4400 Euro pro Stunde

Die hohen Beratungs- und Vermittlungsprovisionen von Banken und anderen Finanzinstituten standen in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik. Die Stiftung Warentest berichtet jetzt über einen besonders teuren Beratungsfall: Ein Berater der BBBank hatte einen Rentner in Sachen Geldanlage beraten, die Beratung dauerte knapp eine Stunde. Der Rentner unterschrieb am Ende der Beratung den Auftrag, im Wert von 65.000 Euro

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