Lücken bei der Altersvorsorge und Rente

In aktuellen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass sich die Situation bei der Rente für die heute arbeitende Generation weiterhin dramatisch entwickelt. Gut ein Drittel der Befragten betreibt aktuell überhaupt keine Altersvorsorge und wird das wahrscheinlich auch in der Zukunft nicht tun. Die Lücke zwischen den Armen und den Reichen wird immer größer, was auch der letztjährige Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung gezeigt hat. Da spielen die zurückgehenden Erwartungen bei der gesetzlichen Rente eine große Rolle. Nicht jeder kann aus eigenen Mitteln für das Alter vorsorgen, was unweigerlich zu einem weiteren finanziellen Abrutschen im Alter führt. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat in einer aktuellen Untersuchung außerdem festgestellt, dass die tatsächliche Lebenserwartung von den Versicherten deutlich unterschätzt wird. Bei Männern liegt diese aktuell bei 81,6 und bei Frauen bei 87,5 Jahren. Das bedeutet, dass Männer im Schnitt 17 Jahre auf die Rente angewiesen sind und Frauen sogar 24 Jahre. Diese Zeit kann die gesetzliche Rente alleine nicht ausreichend abdecken, was eine private Altersvorsorge zwingend erforderlich macht.

Das könnte sie auch interessieren:

    Altersvorsorge bei Frauen verbessert
    Wie zwei Studien unabhängig voneinander herausgefunden haben, beschäftigen sich immer mehr Frauen mit dem Thema der Altersvorsorge. Bereits mehr als 90% der betragten Männer und Frauen sind über eine Zusatzvorsorge abgesichert. Zudem befassen sich aktuell ca. 50% aller befragten Frauen mit dem Thema Altersvorsorge.
    Die Umfrage hat zudem ergeben, dass fast zwei Drittel der befragten

    Jede dritte Frau ohne Altersvorsorge
    Wie aus einer repräsentativen Infratest-Umfrage hervorgeht, die im Auftrag der R+V-Versicherung durchgeführt wurde, sorgen 30% der Frauen im Alter von 18-65 Jahren nicht für ihren Lebensabend vor. Obwohl vier von fünf Frauen in der Umfrage angegeben haben, dass sie im Alter ihren Lebensstandard mindestens halten wenn nicht sogar erhöhen möchten, hat jede dritte Frau keine private

    Immer längere Rentenbezugsdauer
    Gerade hat die Deutsche Rentenversicherung die aktuellen Zahlen zur Rentenbezugsdauer in Deutschland veröffentlicht, die im Laufe der Jahre deutlich gestiegen ist. Erhielten im Jahr 1960 in den alten Bundesländern Männer noch durchschnittlich 10 Jahre lang Rente, sind es heute bereits 15 Jahre, die Bezugsdauer der Rente von Frauen stieg in diesen 46 Jahren sogar von

    Bezugsdauer der Rente wird immer länger
    Wie aus den aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht, werden die Deutschen immer älter, wodurch sich auch die Bezugsdauer der Renten verlängert. 2007 wurden die Rentenbezieher durchschnittlich 76,6 Jahre alt. Die Rentenbezugsdauer lag bei durchschnittlich 17,4 Jahren – 1960 betrug sie in den alten Bundesländern nur 9,9 Jahre, im Jahr 1995 lag sie bei 15,8

    Frauen schätzen Riester-Rente
    Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage zeigen immer mehr Frauen Interesse an der privaten Altersvorsorge. Waren es vor einigen Jahren noch hauptsächlich die Männer, die sich um die Altersvorsorge kümmerten, sorgen der Umfrage zufolge zwischen 60 und weit über 70% der Frauen ebenfalls für das Alter vor.
    Allerdings gibt es immer noch Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinsichtlich der