Bürger fürchten Leistungseinschnitte in GKV und PKV

Wie aus einer Freitag in Berlin vorgestellten Befragung des Meinungsforschungsinstituts Emnid hervorgeht, die im Auftrag des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV) durchgeführt wurde, befürchten viele Bürger spürbare Leistungseinschnitte in ihrer Krankenversicherung. Dies trifft auf 56% der gesetzlich Versicherten und 35% der privat Versicherten zu.

Noch ist die überwiegende Mehrheit der Privatversicherten (94%) und der gesetzlich Versicherten (88%) mit den Leistungen ihrer Versicherung zufrieden. Allerdings schauen immer mehr Versicherte besorgt in die Zukunft. Wie PKV-Direktor Volker Leienbach berichtet, gaben 44% der Befragten an, dass man in der PKV im Krankheitsfall besser abgesichert sei, während nur 18% dies von der gesetzlichen Krankenversicherung glauben.

58% der Befragten sind der Meinung, dass die gesetzlichen Krankenkassen mit Kostenproblemen zu kämpfen haben, aber 24% sehen auch schwerwiegende Finanzierungsprobleme bei den privaten Krankenversicherungen. Deshalb drängt PKV-Verbandsdirektor darauf, dass für die PKV „vernünftige Verhandlungen zum Beispiel mit Ärzten und Pharmaunternehmen über Qualität und sich daraus ergebende Mengen und Preise von Leistungen“ ermöglicht werden.