Stiftung Warentest nimmt Hausratversicherungen unter die Lupe

Die Stiftung Warentest hat 82 Tarife für Hausratversicherungen von 52 Anbietern getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass Mieter und Eigentümer viel Geld sparen können, wenn sie die richtige Hausratversicherung abschließen. Bei einer normal eingerichteten 85-Quadratmeter-Wohnung können pro Jahr bis zu 200 Euro gespart werden, deshalb sollten alle Besitzer einer Hausratversicherung deren Preis-Leistungs-Verhältnis genau prüfen, raten die Tester in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“.

Dabei ist zu beachten, dass die Versicherungssumme dem Preis entspricht, der bei einer Neubeschaffung des Hausrats anfällt. Daneben gibt es Tarife, bei denen ein Durchschnittswert pro Quadratmeter angesetzt wird. Hier muss der Wert des Hausrats nicht exakt bestimmt werden und auch im Schadensfall wird dieser nicht überprüft. In diesen Tarifen wird demnach auf eine so genannte Unterversicherung verzichtet.

Die Tester weisen darauf hin, dass sich eine Hausratversicherung nicht immer lohnt, beispielsweise bei einem Besitz von geringem Wert kann unter Umständen auf eine solche Versicherung verzichtet werden. Beim Abschluss der Versicherung ist der Versicherungsschutz sorgfältig zu prüfen: Ist mir Schutz vor Fahrraddiebstahl, Glasbruch oder Überspannungsschäden wichtig? Den Testergebnissen zufolge sind die Beiträge auch von äußeren Faktoren wie der Wohnregion abhängig, in der Stadt bezahlen Versicherte z.B. deutlich mehr als in ländlichen Gebieten für vergleichbare Leistungen. Als günstige Hausratversicherungen nennt die Stiftung Warentest die Angebote von Asstel, Docura oder LBN. Die Angebote von KarstadtQuelle und Neckermann sind Kunden aus ländlichen Gebieten zu empfehlen.