Riester-Rente lohnt auch mit wenig Eigenkapital

Laut Aussage der Verbraucherzentrale in Bremen lohnt sich die Riester-Rente auch für Arbeitnehmer, die nur wenig Geld sparen können. Oft reicht schon eine geringe eigene Sparleistung aus, um eine hohe Förderung zu erhalten.

Eine Förderung durch den Staat der Riester-Rente erfolgt über Zulagen, die der Staat auf ein sogenanntes Riester-Konto überweist, sowie durch durch einen steuerlichen Abzug. Die Basiszulage liegt in diesem und im nächsten Jahr bei max. 114 Euro, die Kinderzulage beträgt 138 Euro. Um die Zulagen in vollem Umfang zu erhalten, müssen in beiden Jahren jeweils drei Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in einen Riestervertrag eingezahlt werden. Der Sparer muss diesen Betrag allerdings nicht in vollem Umfang selbst aufbringen, erläutert die Verbraucherzentrale sondern die Zulagen werden auch mitgerechnet.

Beträgt das Jahreseinkommen aus dem Vorjahr zum Beispiel 30.000 Euro, muss der Sparer in diesem Jahr 900 Euro in den Riester-Vertrag einzahlen. Weil die Zulage von 114 Euro angerechnet wird, verringert sich der Betrag auf 786 Euro. Bei einem Ehepaar mit zwei Kindern kann der Eigenbetrag auf 396 Euro sinken, da der Staat einen Zuschuss von 504 Euro gibt.

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