Riester-Rente bald auch für Immobilien?

Schon kurz nach dem Wegfall der Eigenheimzulage wurde über Möglichkeiten diskutiert, auch weiterhin den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum staatlich zu unterstützen. Dabei rückte schnell die Riester-Rente in den Blickpunkt. Wie könnte die Immobilienförderung in die Riester-Rente integriert werden? Über diese Frage wird seither beraten – und die Versicherungsbranche hat nun eine erste Antwort geliefert.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat ein Konzept namens ‚"Entnahmemodell 60plus" vorgestellt. Kern der Idee: Die Versicherten sollen nach Erreichen des 60. Lebensjahrs das im Riester-Vertrag angesparte Geld vollständig entnehmen dürfen, um damit noch laufende Immobilienkredite zu tilgen. Nach den bislang geltenden Bestimmungen dürfen höchstens 30 Prozent entnommen werden, die restliche Summe muss als monatliche Rente ausgezahlt werden.

Der Branchenverband hat sich für eine rückwirkende Änderung der Rahmenbedingungen in seinem Sinne ausgesprochen. So würden von der größeren Flexibilität nicht nur Neukunden profitieren, sondern auch jene mehr als 5,5 Millionen Versicherten, die bereits eine Riester-Rente abgeschlossen haben.

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