Sturm Emma: Orkan Emma verursacht hohe Sturm-Schäden

Sturm oder Orkan Emma raste am Wochenende über Land und verursachte hohe Schäden. Zwar fielen die Schäden nicht so hoch aus wie erwartet und auch bei weitem nicht so hoch, die damals der Sturm Kyrill trotdem müssen die Versicherer auch diemal wieder tief in die Tasche greifen.

Schlimm sah es auch bei unseren Nachbarn in Ästerreich aus. Die Schäden, die der Orkan „Emma“ in Ästerreich hinterlassen hat, dürften ersten Schätzungen nach 100 Millionen Euro übersteigen. Die Regierung sagte den Betroffenen gestern finanzielle Unterstützung zu. Im Katastrophenfonds stehen 82 Millionen Euro bereit, nun müsse die genaue Schadenshöhe ermittelt werden, so Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÄ) und Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÄVP).

Welche Sturmschäden trägt nun die Versicherung? Der größte Teil Sturmschäden betreffen die Wohngebäudeversicherung. Die Schadenpalette reicht von abgedeckten Dächern, beschädigten Schornsteinen, Satellitenanlagen oder Markisen bis hin zu auf dem Grundstück entwurzelten Bäumen und verwüsteten Gärten. Die Wohngebäudeversicherung kommt für Sturmschäden ab Windstärke acht (also ab Windgeschwindigkeiten ab 62 Stundenkilometer) für Schäden am Gebäude auf. Wichtig ist, dass das Risiko Sturm auch mitversichert wurde.