Riester-Rente: Mehr Geld vom Staat

Die Zulagen, die Versicherte beim Abschluss einer Riester-Rente vom Staat bekommen, steigen von Jahr zu Jahr. Im Jahr 2006 wird die Zulage, die bislang 76 Euro betrug, auf 114 Euro jährlich erhöht. Auch bei der Kinderzulage zeigt sich der Staat deutlich großzügiger: Statt 92 Euro gibt es ab 2006 schon 138 Euro pro Jahr und Kind. Weitere Anhebungen für die Folgejahre sind bereits beschlossen.

Riester-Sparer profitieren aber nicht nur von den öffentlichen Zuschüssen, die direkt in ihren Vertrag fließen, sondern sie können mit den Beitragszahlungen auch ihre Steuerlast senken. Die Obergrenze für das Jahr 2006 liegt bei 1.575 Euro. Dieser Betrag, in den die staatlichen Zulagen hineingerechnet werden, kann als ‚"Sonderausgabe" vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden.

Zahlt der Versicherte mehr als 1.575 Euro ein, erhöht das zwar das Guthaben in seinem Riester-Vertrag. Weitere steuerliche Vorteile ergeben sich allerdings nicht, weil Beiträge oberhalb der Höchstgrenze nicht von der Steuer abgesetzt werden dürfen.

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