Versicherungen zufrieden mit Merkels Regierungserklärung

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sich mit der Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zufrieden gezeigt.

Insbesondere der Appell zu mehr Eigenverantwortung, etwa im Bereich der Altersvorsorge, wird von dem Verband begrüßt. Nur kapitalgedeckte Systeme könnten die Zukunft der Rentenversicherung auf Dauer sichern. Die Versicherungswirtschaft, so der GDV, sehe sich auch künftig in der Pflicht, den Versicherten ‚"adäquate Angebote für eigenverantwortliche Vorsorge" zu machen.

Kurz nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen hatte der Versicherungsverband die schwarz-rote Regierung noch heftig kritisiert. Grund war die für 2007 geplante Anhebung der Mehrwertsteuer sowie der Versicherungssteuer.

Das könnte sie auch interessieren:

    Versicherungsvermittler sollen besser beraten
    Nach dem Willen der EU-Komission sollen Versicherungskunden vor dem Abschluss eines Vertrags künftig besser beraten werden. Dies soll nach den Vorstellungen der Brüsseler Bürokraten durch eine Qualifizierung der Vermittler erfolgen. Dann könnte nicht mehr jeder nach Feierabend im Freundes- und Bekanntenkreis Policen verkaufen. Statt dessen müsste er sich erst einmal registrieren lassen und nachweisen, dass

    Lebensversicherungen wieder stärker gefragt
    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Broschüre ‚"Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2006" veröffentlicht. Aus der Broschüre geht hervor, dass der Kapitalbestand der Lebensversicherer im Jahre 2006 676 Milliarden Euro betrug (inkl. Pensionskassen).
    Das endgültige Geschäftsergebnis ergab, dass im Jahre 2006 rund 78,3 Milliarden Euro in Lebensversicherungen, Pensionskassen oder Pensionsfonds eingezahlt wurden. Daraus

    Wie teuer wird Jamaika für die Rentenversicherung?
    Die Sondierungsgespräche zwischen der CDU/CSU, der FDP und den Grünen haben begonnen. Finanzexperten wie Alexander Gunkel, der Chef der Deutschen Rentenversicherung, warnen aber schon jetzt davor, die Rentengeschenke alleine auf die Schultern der Beitragszahler zu laden. Die Jamaika-Koalition ist besser beraten, die Rente aus steuerlichen Mitteln zu bezahlen. Was immer die Koalition mit der Rentenversicherung

    Riester-Rente bald auch für Immobilien?
    Schon kurz nach dem Wegfall der Eigenheimzulage wurde über Möglichkeiten diskutiert, auch weiterhin den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum staatlich zu unterstützen. Dabei rückte schnell die Riester-Rente in den Blickpunkt. Wie könnte die Immobilienförderung in die Riester-Rente integriert werden? Über diese Frage wird seither beraten – und die Versicherungsbranche hat nun eine erste Antwort geliefert.
    Der

    Steuersenkung kommt erst nach 1. Januar 2012
    Am Donnerstag hat die Bundesregierung fest zugesagt, dass es für untere und mittlere Einkommen Steuerentlastungen geben wird. Laut Regierungssprecher Steffen Seibert wird die schwarz-gelbe Koalition noch “in dieser Legislaturperiode Steuererleichterungen für kleine und mittlere Einkommen beschließen – aber noch nicht zum 1. Januar 2012”. Seibert ergänzte, dass die finanziellen Spielräume für Steuersenkungen von Union und