Abwanderung aus gesetzlichen Krankenkassen befürchtet

Steigende Kosten für Medikamente und Krankenhausaufenthalte sowie gleichzeitig sinkende Bundeszuschüsse verschärfen die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenkassen zusehends. Die bislang diskutierten politischen Kurskorrekturen reichen nach Meinung der meisten Gesundheitsexperten bei weitem nicht aus, um im Jahr 2007 erneute Beitragssteigerungen bei den gesetzlichen Kassen zu verhindern. Neben steigenden Abgaben sind auch weitere Einschnitte bei den Leistungen nicht ausgeschlossen. Wie das gehen kann,

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Geringverdiener können fast nichts sparen

Die Sparquote in Deutschland bleibt unverändert hoch und liegt weiterhin oberhalb von zehn Prozent. Das bedeutet: Im Durchschnitt legt jeder Deutsche ein Zehntel seines verfügbaren Einkommens auf die hohe Kante. Die ausgeprägte Sparneigung gilt als einer der Gründe für die schwache Inlandsnachfrage in Deutschland und für fehlende Impulse im Bereich des privaten Konsums. Zugleich scheint die zweistellige Sparquote aber eine

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Mit ‚“Kinderbonus“ Rentenbeiträge sparen

Bei CDU und CSU halten viele Sozialpolitiker weiterhin an den Plänen zur Einführung eines ‚"Kinderbonus" fest. In ihrem Wahlprogramm hatte die Union für Eltern einen Nachlass bei den Zahlungen in die gesetzliche Rentenkasse gefordert. Mit diesem Bonus, so die Argumentation der Union, solle die gesamtgesellschaftlich wichtige Aufgabe der Kindeskriegens und der Kindererziehung belohnt werden. Schließlich leisteten Eltern im Gegensatz zu

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Altersvorsorge mit Hilfe des Arbeitgebers

Eine wichtige Säule der privaten Altersvorsorge sind so genannte betriebliche Direktversicherungen. In vielen Fällen zahlt der Arbeitgeber Beiträge in eine Lebens- oder Rentenversicherung ein, die zugunsten des Angestellten abgeschlossen wird. Die Aufwendungen dafür kann das Unternehmen in voller Höhe als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Wenn der Arbeitgeber sich nicht so großzügig zeigen kann oder will, hat der Angestellte die

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Gesetz soll Kosten für Arzneimittel senken

Ein wesentlicher Grund für die finanzielle Schieflage vieler gesetzlicher Krankenversicherungen liegt in den rasant gestiegenen Ausgaben für Medikamente. Die Bundesregierung hat das Problem erkannt und will nun mit gesetzlichen Maßnahmen gegensteuern. Nachdem Appelle an die Pharmaindustrie wirkungslos geblieben waren, kommt zum 1. April 2006 das ‚"Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung". Hinter diesem langen Namen verbirgt sich eine

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Gesetzliche Krankenkassen: Es geht auch ohne Schulden

Wenn Tag für Tag neue Negativmeldungen über das System der gesetzlichen Krankenversicherung zu lesen und zu hören sind, dann lassen positive Nachrichten umso mehr aufhorchen. Für erfreuliche Schlagzeilen sorgt beispielsweise die Tanus Betriebskrankenkasse. Der Beitrag, den die Versicherten hier zahlen müssen, liegt mit 12,9 Prozent im bundesweiten Vergleich ganz weit unten. Und mehr noch: Die Betriebskrankenkasse ist vollständig schuldenfrei und

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Neues Milliarden-Loch bei den gesetzlichen Kassen

Die schwarz-rote Bundesregierung hat eine Reihe von Maßnahmen verabredet, mit denen der chronisch defizitäre Bundeshaushalt saniert werden soll. Dazu zählen auch Mehrbelastungen und Streichungen, die die gesetzlichen Krankenversicherungen treffen. Experten rechnen deshalb in diesem Bereich mit einem neuen Milliarden-Minus ab 2007 . Zu spürbaren Mehrausgaben bei den Krankenkassen wird beispielsweise die Anhebung der Mehrwertsteuer führen, weil sich dadurch die Preise

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Riester-Rente seit Jahresanfang für Männer teurer

Seit Anfang 2006 herrscht bei vielen Versicherungstarifen ‚"Gleichberechtigung". Die EU-Kommission hatte gegen den heftigen Widerstand der Versicherungsbranche durchgesetzt, dass Frauen und Männer für ihre Versicherungen fortan die gleichen Beiträge zahlen müssen. Die Folge waren so genannte ‚"Unisex-Tarife", die in manchen Bereichen spürbare Nachteile für Männer mit sich bringen. Das gilt ganz besonders bei Altersvorsorgeprodukten wie der Riester-Rente. Männer haben statistisch

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Höhere Steuern für niedrigere Krankenkassenbeiträge

Höhere Steuern für Spitzenverdiener könnten nach Meinung des Gesundheitsexperten Karl Lauterbach (SPD) die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenkassen lösen. Wer über ein hohes Einkommen verfüge, sei zumeist privat versichert und beteilige sich daher nicht am solidarischen Gesundheitssystem. Das habe zur Folge, so rechnet Lauterbach vor, dass etwa die gesellschaftlich wichtige Aufgabe der beitragsfreien Mitversicherung von Kindern allein von den Mitgliedern der

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‚“Negative Rendite“ in der gesetzlichen Rentenversicherung

Wer heute als Angestellter ins Berufsleben einsteigt, der wird im Laufe seiner Erwerbstätigkeit mehr Geld in die staatliche Rentenkasse einzahlen als er später wieder herausbekommt. Diese ‚"negative Rendite" wird inzwischen von anerkannten Wissenschaftlern vorausgesagt. Ein Minusgeschäft wird der Generationenvertrag nach Berechnungen des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft mit Sitz in Bonn vor allem für die Geburtenjahrgänge ab 1980. Bundessozialministerin Ulla

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