Kfz-Versicherung muss bei reflexartigem Ausweichen zahlen

Nach einem Urteil des Landgerichts Limburg muss eine Kfz-Versicherung auch dann zahlen, wenn ein Autofahrer reflexartig einem Wild ausweicht (Az.: O 137/09). Entscheidend bei der Frage nach dem Bestehen des Versicherungsschutzes sei allein, ob die Reaktion objektiv dazu führen sollte, eine Kollision mit dem Wild zu verhindern. Im konkreten Fall war eine Frau auf regennasser Fahrbahn einem am Straßenrand stehenden

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VZ Hamburg mahnt Rechtsschutz-Versicherungen ab

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat insgesamt 17 Rechtsschutz-Versicherer abgemahnt, die in ihren Versicherungsbedingungen Klauseln enthalten, die den Kunden auf unangemessene Weise benachteiligen. Es geht um die Klausel, die in etwa besagt, dass der Versicherte „alles zu vermeiden hat, was eine unnötige Erhöhung der Kosten oder eine Erschwerung ihrer Erstattung durch die Gegenseite verursachen könnte“. Auch der Budnesgerichtshof hatte diese Klausel bereits

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Keine Kfz-Versicherung bei Unfallflucht

Nach einem Urteil des Saarländischen Oberlandesgerichts riskieren Autofahrer, die Unfallflucht begehen, den Versicherungsschutz ihrer Kfz-Versicherung. Das ist auch dann zulässig, wenn bei dem Unfall nur das eigene Fahrzeug beschädigt wurde und kein Dritter zu Schaden gekommen ist (Az.: 5 U 424/08). Im konkreten Fall ging es um einen Autofahrer, der nachts von der Straße abkam und gegen eine Grundstückseinfriedung fuhr,

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Reiserücktrittversicherung nur bei Neuerkrankung

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt weist darauf hin, dass eine Reiserücktrittsversicherung in der Regel nur dann zahlt, wenn die Reise aufgrund einer Neuerkrankung nicht angetreten werden kann. In den meisten Vertragsbedingungen von Reiserücktrittsversicherungen wird die Leistung bei „vorhersehbaren Erkrankungen“ ausgeschlossen. Die Verschlechterung einer bestehenden Krankheit ist nach Ansicht der Versicherung üblicherweise „vorhersehbar“, deshalb wird in solchen Fällen meistens nicht gezahlt. Laut der

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PKV darf bei Tarifwechsel keinen Zuschlag erheben

Die Stiftung Warentest weist auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hin, nach dem Private Krankenversicherer bei einem Tarifwechsel eines Kunden keinen Zuschlag erheben dürfen (Az.: 8 C 42.09). Obwohl Zuschläge bei Tarifwechseln innerhalb eines Versicherers gesetzlich verboten sind, versuchen die Anbieter durch die ständige Veränderung und Neukalkulation der Tarife dieses Verbot zu umgehen, wie es auch in der verhandelten Sache der

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Versicherungsverlust bei Schutzgelderpressung

Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs muss ein Gastwirt seiner Versicherung erhaltene Schutzgelderpressungen melden, ansonsten kann die Versicherung wegen verschwiegener Gefahrenerhöhung die Leistungen verweigern (Az.: IV ZR 229/09). Im konkreten Fall ging es um einen Gastwirt, der 2005 eine Gastronomie-Versicherung abschloss, in der auch Schäden durch Einbruch, Raub und Vandalismus abgesichert waren. Ab März 2007 erhielt der Mann die ersten Schutzgelderpressungen,

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Immer mehr Rentenzahlungen ins Ausland

Laut der Stiftung Warentest, die sich auf die Angaben der Deutschen Rentenversicherung beruft, leben derzeit etwa 1,6 Millionen Rentner, die eine gesetzliche Rente aus Deutschland bekommen, im Ausland. Damit hat sich die Zahl der im Ausland lebenden deutschen Rentner innerhalb der letzten 18 Jahre (seit 1992) verdoppelt. Die Angaben basieren auf den neusten statistischen Daten der Deutschen Rentenversicherung zum Rentenbestand

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Nur wenige bekommen gute BU-Angebote

Die Stiftung Warentest hat 274 Fälle von Versicherten einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) untersucht, die auf einen Leseraufruf hin berichtet wurden, und herausgefunden, dass nur wenige Kunden die tollen Angebote erhalten, mit denen die Versicherungen werben. Von den 274 Fällen bekamen nur 66 Leser tatsächlich die BU-Versicherung, die sie wollten, in drei Viertel der Fälle erhielten die Kunden eine weniger gute oder

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Fahrrad-Diebstahlschutz meist teuer

Fahrradbesitzer haben zwei Möglichkeiten, ihr Fahrrad gegen Diebstahl abzusichern: über die Hausratversicherung oder über eine spezielle Fahrradversicherung. Die Stiftung Warentest hat die beiden Möglichkeiten miteinander verglichen und festgestellt, dass spezielle Fahrradversicherungen zwar meistens einen besseren Schutz bieten, aber auch deutlich teurer sind als normale Hausratversicherungen. Eine solche Versicherung kostet für ein 500 Euro teures Rad gute 50 Euro pro Jahr,

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Versicherungen für Hobbytaucher

Experten vom Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg raten allen Hobbytauchern dringend zu mindestens einer Unfallversicherung. Bei der Auswahl der Unfallversicherung ist jedoch zu beachten, dass auch tauchtypische Gesundheitsschäden abgesichert sind. Dazu gehören z.B. Trommelfellverletzungen bis hin zum Ertrinkungs- oder Erstickungstod. BdV-Chefin Lilo Blunck erklärt, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sogar noch ratsamer wäre. Sie weist jedoch darauf

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