Risikozuschläge können rückgängig gemacht werden

Viele Versicherungen befragen den potentiell neuen Versicherten vor dem Vertragsabschluss im Rahmen einer Gesundheitsprüfung nach den verschiedensten Vorerkrankungen und erheben bei bestimmten Krankheiten einen so genannten Risikozuschlag. Mit diesem erhöhten Beitrag sollen Folgekosten, die durch diese Erkrankung wahrscheinlich auftreten, getragen werden. Dies ist z.B. bei hohem Blutdruck der Fall. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich die Beitragshöhe in der

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Freiwillige Rentenbeiträge für 2007 nur noch bis 31.3.

Wie die Deutsche Rentenversicherung Hessen erinnerte, können freiwillige Rentenbeiträge für das vergangene Jahr nur noch bis zum 31.3. eingezahlt werden. Für wen dies infrage kommt, sollte sich deshalb umgehend um eine Zahlung bemühen, da es keine Fristverlängerung gibt. Frewillige Rentenbeiträge sind vor allem für Personen wichtig, die seit dem Jahr 1984 keine Pflichtbeiträge mehr zahlen aber davor mindestens 5 Beitragsjahre

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Nachteile der neuen Riester-Wohnrente

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Riester-Sparer ab dem Sommer das Kapital aus ihren Verträgen auch zur Finanzierung von Immobilien nutzen können. Die Neuregelung verschafft jedoch nicht nur eine größere Flexibilität, sondern birgt auch einige Nachteile wie das fehlende Sparvolumen und hohe Steuerlasten im Alter. Bei den inzwischen 11 Millionen abgeschlossener Riester-Verträge liegen durchschnittlich rund 2000 Euro, maximale Ansparung ist

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Unfallversicherung zahlt nicht bei Somatisierungsstörungen

Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin muss eine Unfallversicherung nicht für alle Folgen eines Unfalls aufkommen, z.B. nicht für Somatisierungsstörungen (AZ: 7 O 495/04). Hierbei handelt es sich um Erkrankungen bzw. Symptome, bei denen keine organische Ursache festgestellt werden kann und auch keine dauerhaften organischen Schäden nach sich ziehen. Sie können unter anderem nach einem Unfall auftreten. Im konkreten Fall

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Sturm Emma: Orkan Emma verursacht hohe Sturm-Schäden

Sturm oder Orkan Emma raste am Wochenende über Land und verursachte hohe Schäden. Zwar fielen die Schäden nicht so hoch aus wie erwartet und auch bei weitem nicht so hoch, die damals der Sturm Kyrill trotdem müssen die Versicherer auch diemal wieder tief in die Tasche greifen. Schlimm sah es auch bei unseren Nachbarn in Ästerreich aus. Die Schäden, die

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Falsche Beratungen bei Senioren

Immer häufiger bemerken Erben bei der Durchsicht des Nachlasses, dass ihre verstorbenen älteren Verwandten hinsichtlich ihrer Versicherungen offenbar falschen Beratungen erlegen sind. So entdeckten z.B. die Erben einer 89-jährigen Frau, dass sie erst kurz vor ihrem Tod noch eine Kapitallebensversicherung mit 14-jähriger Laufzeit und einer Einmalzahlung von 100.000 Euro abgeschlossen hatte. Der mit diesem Fall betraute Anwalt ist sich sicher,

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Mogelpackung Kombiprodukt: Kreditkarte & Versicherungen

Eine Kreditkarte und eine entsprechende Urlaubsversicherung zum Pauschalpreis klingt zunächst gut, doch Versicherungsexpertin Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor solchen Kombiprodukten, da diese meist zu teuer sind oder zu wenig leisten. Das Problem bestehe vor allem darin, dass die Versicherungsleistung oftmals nur dann in Anspruch genommen werden kann, wenn die Kreditkarte auch tatsächlich benutzt wurde, erklärt Weidenbach. Ein

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Von der Betriebsrente gehen 16,6% an die Krankenkasse

Für viele Rentner ist es ein Schock, wenn sie ihre Betriebsrente, egal ob als Einmalzahlung oder als lebenslange Rente, ausgezahlt bekommen, denn es bleibt bei weitem nicht der komplette Betrag in den eigenen Händen. Rund 16,6% der Rente wird jeden Monat von der Krankenversicherung abgezogen – das ist sowohl der Arbeitnehmer- als auch der Arbeitgeberanteil von rund 14% plus der

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Nicht feststellbare Berufsunfähigkeit zu Lasten des Versicherten

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main geht eine nicht feststellbare Berufsunfähigkeit infolge von Aggravation zu Lasten des Versicherten (AZ: 3 U 171/06). Im konkreten Fall lehnten die Richter die Rentenansprüche eines Mannes ab, der an Aggravation leidet, d.h. seine vorhandenen Krankheitssymptome bewusst übertreibt. Im Gegensatz zu einem Simulanten gibt es bei diesen Patienten tatsächlich Symptome, aber wie schwer und in

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Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung auch für unfreiwillig Kinderlose

Nach einem aktuellen Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel ist der Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung auch von denen zu zahlen, der aus medizinischen Gründen keinen Nachwuchs bekommen kann (Az.: B 12 KR 38/06 R). Die Gleichbehandlung von freiwilligen und unfreiwilligen Kinderlosen vor dem Gesetz ist nach Ansicht des Gerichts rechtmäßig, da auch Homosexuelle oder Menschen, die zwar den Willen, aber nicht den

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