Regierung will Gesundheitsreform 2006 in Angriff nehmen

Beitragserhöhungen für Millionen gesetzlich Krankenversicherte zum Jahreswechsel und zugleich drastisch steigende Arzneimittelausgaben zwingen die Politik zum Handeln. Im Jahr 2006 will die Bundesregierung die Arbeit an einer großen Gesundheitsreform aufnehmen. Dieses Thema hatten CDU/CSU und SPD bislang auf die lange Bank schieben wollen, weil die Koalitionäre vollkommen gegensätzliche Modelle favorisieren. Während die Union eine so genannte ‚"Kopfpauschale" durchsetzen will, plädieren

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Rekord-Anstieg bei Arzneimittelausgaben

Die vorläufigen Bilanzen der gesetzlichen Krankenversicherungen für das Jahr 2005 lassen bei Gesundheitspolitikern aller Parteien die Alarmglocken schrillen. Zwar verbuchten die Kassen in den ersten drei Quartalen einen Überschuss von rund 880 Millionen Euro. Doch zum einen wurde das Geld zur Schuldentilgung verwandt, konnte also nicht für beitragsschwache Zeiten zurückgelegt werden. Zum anderen deutet alles darauf hin, dass schon 2006

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Mehr Steuermittel für gesetzliche Krankenkassen gefordert

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Familienangehörige wie Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder kostenlos mitversichert. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede zum System der privaten Krankenkassen. Zugleich stellen diese so genannten Familienleistungen die gesetzlichen Krankenversicherungen vor große finanzielle Herausforderungen: Sie müssen Leistungen bezahlen, bekommen dafür jedoch keine Beiträge. Das Geld für die Familienleistungen muss deshalb an anderer Stelle eingespart bzw.

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Beitragserhöhungen bei Krankenkassen nur ‚“Einzelfälle“?

Die angekündigten Beitragserhöhungen bei mehreren Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) stellen nach Meinung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt lediglich ‚"Einzelfälle" da. Die SPD-Politikerin rechnet nach eigenen Angaben mit insgesamt stabilen Kassenbeiträgen im Jahr 2006. Vom ursprünglichen Ziel, ab 2006 eine spürbare Senkung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu erreichen, ist in den jüngsten Stellungnahmen der Ministerin allerdings keine Rede mehr. Vielmehr müssen sich

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Auslandsreise-Krankenversicherung für einen sorgenfreien Urlaub

Wenn beim Blättern im Reisekatalog der Blick auf Meer und Palmenstrand fällt, dann scheint der Traum vom sorgenfreien Leben auf Zeit greifbar nahe. Bei aller Reiselust sollte jedoch niemand vergessen, dass man auch im Ausland krank werden kann. Und dann bietet die ‚"normale" Krankenversicherung bei weitem nicht denselben Schutz wie zu Hause. Insbesondere dann, wenn ein Rücktransport in die Heimat

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Steigende Kassenbeiträge durch Mehrwertsteuererhöhung?

Die für 2007 geplante Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent dürfte auch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung weiter in die Höhe treiben. Grund sind voraussichtlich steigende Aufwendungen für Medikamente, die sich durch die Steuererhöhung verteuern werden. Experten rechnen damit, dass allein die zusätzlichen drei Prozentpunkte bei der Mehrwertsteuer eine Kostensteigerung von rund 800 Millionen Euro pro Jahr bedeuten

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Gesetzliche Krankenkassen: Chef-Gehälter werden überwacht

Die Vorständer von gesetzlichen Krankenversicherungen sollen fortan weniger verdienen. Bereits seit längerem hatten Politiker verschiedener Parteien kritisiert, dass die Versicherten angesichts steigender Beitragssätze kein Verständnis hätten für teilweise drastische Erhöhungen der Vorstandsbezüge. Das Einkommen des Spitzenpersonals setzt sich zumeist aus einem Grundgehalt und einem zusätzlichen Bonus zusammen. Grundvergütungen von mehr als 100.000 Euro jährlich sind selbst bei sehr kleinen Kassen

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Eine Entscheidung fürs Leben: Gesetzlich oder privat krankenversichern?

Freiberufler und Selbstständige haben unabhängig von der Höhe ihres Einkommens die Wahl: Sie können sich freiwillig in einer gesetzlichen Kasse krankenversichern oder sich für eine private Krankenversicherung entscheiden. Gut verdienenden Angestellten mit einem Einkommen von mehr als 3.937,50 Euro im Monat (Versicherungspflichtgrenze für das Jahr 2006) stehen ebenfalls beide Möglichkeiten offen. Neben dem Alter des Versicherten spielt insbesondere auch die

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Einkommensgrenze für Wechsel in private Krankenversicherung steigt

Wer von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung wechseln möchte, muss entweder selbstständig sein oder als Angestellter ein relativ hohes Einkommen beziehen. Wieviel genau der Versicherte verdienen muss, regelt die gesetzlich festgelegte Versicherungspflichtgrenze. Sie erhöht sich im Jahr 2006 leicht gegenüber dem Vorjahr und liegt nun bei einem Monatseinkommen von 3.937,50 statt bislang 3.900 Euro. Zwingend gesetzlich versichert ist also

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Private Krankenversicherung: Kleine Arztrechnung selbst zahlen

Die meisten privaten Krankenversicherungen zahlen Beitrage zurück, wenn der Versicherte über einen bestimmten Zeitraum hinweg keine Leistungen in Anspruch genommen hat. Das können ein oder mehrere Monatsbeiträge für jedes Kalenderjahr sein, in dem der Versicherte nicht zum Arzt musste. Wer bislang gesund war, nun in den letzten Tagen des Jahres z.B. von einer Grippe ‚"erwischt" wird und deshalb Medikamente braucht,

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