Höhere Kassenbeiträge für Alte und Kranke?

Bislang zahlt jeder gesetzlich Krankenversicherte einen festgelegten prozentualen Anteil seines Einkommens an die Krankenkasse. Wenn es nach der Kassenärztlichen Vereinigung geht, soll die Beitragshöhe in Zukunft jedoch individuell und risikoabhängig festgelegt werden. Ältere und kranke Versicherte müssten demnach mehr einzahlen als junge und gesunde Menschen. Bei gleichen Einkommen könnten sich dadurch also unterschiedliche Beiträge ergeben. Die Nachwuchsorganisationen der FDP, die

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Krankenkasse vor Zahnbehandlung im Ausland informieren

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung im Bereich des Zahnersatzes wurden deutlich zusammengestrichen. Der Versicherte muss sich entweder mit einer ‚"Standard-Lösung" zufrieden geben oder hohe Zuzahlungen leisten. Ein Weg, den Eigenanteil zu reduzieren, ist der rechtzeitige Abschluss einer Zahnersatz-Zusatzversicherung. Angebote gibt es sowohl von gesetzlichen wie von privaten Kassen. Es bietet sich jedoch noch eine weitere Möglichkeit, beim Zahnersatz bares Geld

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Beitragsrückstände gefährden Krankenversicherungsschutz

Nicht bei jedem Unternehmer oder Freiberufler laufen die Geschäfte immer ‚"rund". Wenn für schlechte Monate keine ausreichenden Rücklagen vorhanden sind, mit denen wenigstens die wichtigsten Ausgaben – vor allem auch für die Krankenversicherung – gedeckt werden können, droht eine fatale Abwärtsspirale. Wenn freiwillig gesetzlich Versicherte oder privat Versicherte mit den Beitragszahlungen in Rückstand gerät, haben sie keinen Anspruch mehr auf

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Höhere Beiträge: Krankenkasse wechseln

Auch gesetzlich Krankenversicherte können durch einen Kassenwechsel Geld sparen. Ein Sonderkündigungsrecht steht dem Versicherten immer dann zu, wenn die Beiträge angehoben werden. Das war zu Jahresbeginn vor allem bei vielen Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) der Fall. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und zwei Monate nach Wirksamwerden der Beitragserhöhung bei der Kasse eingehen. Der Versicherte kann dann zu einer Krankenversicherung seiner Wahl

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Krankenkassen gaben 2005 rund 24 Milliarden Euro aus

Neue, teure Medikamente sind nach Meinung des Bundesgesundheitsministeriums vor allem verantwortlich für die deutlich gestiegen Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen im Jahr 2005. Nach vorläufigen Berechnungen mussten die Kassen zwischen 23 und 24 Milliarden Euro aufwenden. Vor allem in den ersten sechs Monaten waren die Kosten davongelaufen. Die Statistiker errechneten für Januar bis Juni 2005 eine Steigerung um rund 20 Prozent

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Krankenkasse erstattet zu hohe Zuzahlungen nicht automatisch

Jeder Krankenversicherte muss einen Teil der Kosten für Arzneien und Hilfsmittel aus eigener Tasche zuzahlen. Doch dafür gibt es Grenzen, die bei chronisch Kranken niedriger liegen als bei anderen Versicherten. Wer chronisch krank ist, muss bis zu einem Prozent seiner Bruttoeinnahmen für Zuzahlungen aufwenden. Wer nur gelegentlich krank ist, muss zwei Prozent seines Einkommens aufbringen. Diese Grenzen sind gesetzlich als

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CDU will private Krankenversicherungen erhalten

Die Regierung in Berlin will 2006 eine große Gesundheitsreform auf den Weg bringen. Welcher der Koalitionspartner sich am Ende mit seinem Modell durchsetzen kann, ist derzeit noch völlig offen. In die Gespräche kommt aber offenbar Bewegung. Wie ihre Kollegen von der SPD sprechen sich nun auch Gesundheitsexperten aus den Reihen der Union für eine ‚"systemübergreifende Reform" aus, die sowohl die

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Arzneimittelpreise liegen zwei Jahre auf Eis

Im Kampf gegen steigende Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung dreht die Politik nun an der Kostenschraube. CDU/CSU und SPD einigten sich darauf, bei einem der größten Ausgabenposten zu beginnen – bei den Arzneimittelkosten, die künftig 1 Milliarde Euro pro Jahr niedriger ausfallen sollen. Die Regierung will dieses Ziel durch eine Deckelung der Arzneimittelpreise erreichen. Ab April 2006 dürfen demnach die

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Rekord-Defizit bei gesetzlichen Krankenkassen befürchtet

Während Politiker aller Parteien noch die jüngst verkündeten Beitragserhöhungen mehrere gesetzlicher Krankenkassen kritisieren, meldet sich Regierungsberater Bert Rürup bereits mit einer neuen Schreckenszahl zu Wort: Nach Berechnungen des Sozialexperten könnte das Defizit aller gesetzlichen Kassen im Verlauf des Jahres 2006 auf rund 10 Milliarden Euro anwachsen. Rürup fordert angesichts dieser Summe die Politik zum ‚"energischen Gegensteuern" auf, weil ansonsten zu

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Ministerin bekräftigt Forderung nach Krankenkassen-Fusionen

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat sich einmal mehr den Zorn von Vertretern der gesetzlichen Krankenversicherungen zugezogen. Die SPD-Politikerin bekräftigte ihre Forderung, die Zahl der gesetzlichen Kassen deutlich zu reduzieren – von heute rund 250 auf ‚"30 bis 50". Diese Zahl reiche aus, um im Interesse der Versicherten Wettbewerb zwischen den Kassen herzustellen. Die Ministerin erhofft sich von der Fusion zahlreicher Kassen

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