Krankenkasse: Kein Krankengeld mehr ?

Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse müssen scheinbar erneut neben Beitragserhöhungen mit deutlichen Leistungskürzungen rechnen. In den Verhandlungen zur Gesundheitsreform wird gerade die Möglichkeit, dass Krankengeld aus dem Leistungsumfang der Kassen herauszunehmen diskutiert, das berichtet zumindest der “Focus” vorab. Dadurch könnten die Krankenkassen rund sechs Milliarden Euro einsparen. Laut der Bild-Zeitung plant die Koalition, dass die Krankenkassen in Zukunft die Behandlungskosten

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Gesundheitsreform: Zeitplan steht

Geeinigt über die Inhalte der geplanten Gesundheitsreform haben Union und SPD sich zwar noch nicht, allerdings am Zeitplan halten die Koalitionsspitzen dennoch fest, erklärten beide Parteien nach einem Treffen am Donnerstagabend. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte das Modell eines Gesundheitsfonds in die Beratungen eingebracht. In Koalitionskreisen hieß es allerdings, dass Teile der CSU und der SPD das von Kanzlerin Angela Merkel

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Wird die Beitragsbemessungsgrenze angehoben?

In der Großen Koalition gehen die Verhandlungen über die geplante Gesundheitsreform weiter. Im Mittelpunkt stehen dabei Überlegungen, wie die finanzielle Schieflage bei den gesetzlichen Krankenversicherungen dauerhaft behoben werden könnte. Angeblich ist dazu eine Anhebung der Versicherungspflichtgrenze im Gespräch. Dadurch würden weniger Menschen mit einem vergleichsweise guten Einkommen zu einer privaten Krankenkasse wechseln können. Zusätzliche Einnahmen erhoffen sich die Gesundheitspolitiker von

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Krankenkassebeiträge steigen auf breiter Front

Nach der Techniker Krankenkasse (TK) erwägen nun offenbar auch zahlreiche andere gesetzliche Kassen Beitragserhöhungen in näherer Zukunft. Während die TK ihren Beitragssatz schon zum 1. Juli um 0,3 Prozent auf dann 13,1 Prozent anheben könnte, diskutieren auch die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) über Erhöhungen im Herbst. Ebenso wie viele Betriebskrankenkassen will die Barmer Ersatzkasse (BEK) ihre Beiträge zunächst stabil halten. Das

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Frist bei freiwilliger Krankenversicherung

Wer nicht mehr bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, sondern sich freiwillig weiter versichern lassen will, muss hierfür nach dem Urteil des Hessischen Landessozialgericht zwingend die gesetzliche Frist von drei Monaten einhalten. Eine spätere Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht möglich. Im aktuellen Fall hat ein arbeitsloser Mann aus Wiesbaden erst knapp vier Monate nach seinem Antrag auf Arbeitslosengeld

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Krankenkassen: Beiträge sollen steigen

Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung müssen sich bis Ende 2006 auf höhere Krankenkassenbeiträge einstellen. Laut Vorstandschef der Kaufmännischen Krankenkasse, Rudolf Hauke werde der durchschnittliche Beitragssatz von derzeit 13,45 Prozent auf bis zu 13,8 Prozent steigen, wenn sich an den Rahmenbedingungen nichts ändert. Als Grund nennt Hauke die milliardenschweren Belastungen, die auf die Krankenkassen zukämen sowie unter anderem die Mehrwertsteuererhöhung und die

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Ärztliche Kunstfehler

Ärztliche Kunstfehler können massive Auswirkungen auf das Leben und die Gesundheit des Patienten bedeuten. Im Gegensatz zu den USA, wo Betroffene vor den jeweiligen Gerichten nicht selten Schadenersatzansprüche in Millionenhöhe zugesprochen bekommen, scheuen sich in Deutschland immer noch viele Betroffene, gegen einen ärztlichen Kunstfehler rechtlich vorzugehen. Die Rechtsexpertin der D.A.S., Europas führender Rechtsschutzversicherung, Regina Spieler, fordert jedoch dringend alle Betroffenen

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Sozialversicherung durch Rente mit immensen Verlust

Wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte, hat die gesetzliche Sozialversicherung im vergangenen Jahr ein Minus in Höhe von 3,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Jahr davor gab es noch ein Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Ausgaben für die Sozialversicherung lagen 2005 Angaben bei 469 Milliarden Euro und erhöhten sich somit um 0,6 Prozent. Die Einnahmen gingen allerdings um 0,5

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Diskussion über Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung

In Union und SPD gibt es scheinbar Überlegungen, den Arbeitgeberbeitrag für die Krankenversicherung anstatt prozentual in eine feste Pauschale umzuwandeln. Das Bundesgesundheitsministerium trat am Sonntag einem Bericht entgegen, wonach der Beitrag auf die gesamte Lohnsumme erhoben und in eine Pauschale umgewandelt werden könnte. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla unterstrich, in der Koalition gebe es bislang noch keine einzige verbindliche Festlegung diesbezüglich. Horst

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Einführung einer Pflegepauschale?

Obwohl die Reform der Pflegeversicherung erst nach der großen Gesundheitsreform angegangen werden soll, gibt es natürlich schon Vorschläge, die zu prüfen sind. Die bayerische Sozialministerin Stewens (CSU) plädiert für eine Einführung eines ‚"Pflege-Solis" von zunächst 6 Euro zusätzlich zur Pflegeversicherung, der als private Kapitalkomponente zur Pflegeversicherung dienen soll. Der genannte monatliche Beitrag soll jährlich um einen Euro steigen und damit

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