Gesundheitsreform auf 2007 verschoben

Die heftigst umstrittene Gesundheitsreform wird nun auf April 2007 verschoben und somit gerät die Bundesregierung damit beim Zeitplan für ihr zentrales Reformvorhaben deutlich in Verzug. Vizekanzler Franz Müntefering betonte am Donnerstag, die dreimonatige Verzögerung bedeute nicht, dass die bisherigen Eckpunkte wieder aufgeschnürt würden. „Das ist eine reine Verfahrensfrage.“ Die Entscheidung fiel am Mittwochabend in kleiner Runde der Koalitionsspitzen mit Kanzlerin

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SPD für Veränderung der privaten Kassen

Noch bevor es in die heiße Phase der Beratungen zur Gesundheitsreform geht, hat sich die SPD nochmals für eine deutliche Veränderung der privaten Krankenversicherung ausgesprochen. Eine Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern wird sich in dieser Woche erstmals über einen Arbeitsentwurf aus dem Gesundheitsministerium beraten. Bis Ende September wollen sich die Koalitionspartner auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf verständigen. In Reihen der CDU

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DGB und BDA sind gegen Gesundheitsfonds

Selten gibt es eine solche Einmütigkeit zwischen den beiden Verbänden, wie im Fall der Gesundheitsfonds. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände lehnen beide den so genannten Gesundheitsfonds ab und fordern statt diesem eine weitergehende Steuerfinanzierung der gesetzlichen Krankenkassen. Beide Verbände wünschen sich, dass die Beitragssouveränität in vollem Umfang bei den gesetzlichen Krankenkassen bleibt. Beide sind dagegen, dass

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Krankenkassen haben ausgeglichene Bilanz

Die gesetzlichen Krankenkassen trotzen allen negativen Prognosen. Wie das Bundesgesundheitsminiterium am Freitagabend in Berlin mitteilte, lagen die Ausgaben der Krankenkassen zwischen Januar und Juni lediglich 50 Millionen Euro über den Einnahmen von rund 72,75 Milliarden Euro. Zwischen Januar und März gab es noch ein Defizit von rund 1,2 Milliarden Euro. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zu den positiven Zahlen der Krankenkassen: „Das

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Was auf gesetzlich Versicherte zukommt

Die Gesundheitsreform ist aktuell in aller Munde. Nun gibt es auch die ersten Stimmen, was wirklich auf die Versicherten zukommen wird. Was als so gut wie sicher gilt, ist die Beitragserhöhung 2007 um 0,5 Prozentpunkte. Laut dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach sind diese Erhöhungen dringend notwendig, da die gesetzlichen Krankenkassen nur schuldenfrei in den neuen Gesundheitsfonds eintreten dürfen. Weitere Zusatzbeiträge sind

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Private Krankenversicherungen kritisieren Reformpläne

In den vergangenen Tagen wurden in den Medien die ersten Eckpunkte der Reformpläne zum Umbau der privaten Krankenversicherung bekannt. Bei den Versicherern stoßen diese Pläne auf breite Ablehnung. Sowohl im TV als auch in Zeitschriften wurden Beitragserhöhungen von bis zu 37 Prozent genannt. Das werde nicht geben, teilen die Versicherer mit. Der PKV-Verband wehrt sich ebenfalls entschieden gegen die Pläne

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Private Krankenversicherung könnte teurer werden

Nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung wird teurer werden, auch die Beiträge zur privaten Krankenversicherung könnten durch die Gesundheitsreform deutlich ansteigen. Und das besonders für junge Leute. Um bis zu 37 Prozent könnten hier die Beiträge ansteigen, wie aus einem Arbeitsentwurf des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Hintergrund für diesen massiven Anstieg sind Pläne, dass die PKV jeden Besserverdienenden unabhängig von seinem Krankheitsrisiko zu

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Wechsel in Private Krankenversicherung wird erschwert

Durch die anstehende Gesundheitsreform soll es Arbeitnehmern weiter erschwert werden, in eine private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Die Bundesregierung plant, dass das Gehalt des Arbeitnehmers in drei aufeinander folgenden Jahren über der Versicherungspflichtgrenze liegen muss, bevor man überhaupt einen Wechsel in die PKW durchführen kann. Zudem werden die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ab Januar 2007 um 0,5 Prozentpunkte steigen.

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Praxisgebühr hat keinen Einfluss auf Gesundheitskosten

Die vor zwei Jahren eingeführte Praxisgebühr hat ihren ursprünglichen Sinn verfehlt. Nach Untersuchungen des RWI Essen trägt sie nicht dazu bei, wie beabsichtigt, die Kosten des Gesundheitswesen nach unten zu schrauben. So gibt es zwar eine Verlagerung bei den Arztbesuchen, deren Häufigkeit sinke aber nicht. Verglichen wurden dabei Umfrageergebnisse aus den Jahren 2003 und 2005, bei denen gesetzlich versicherte Bürger,

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Reform: Oettinger fordert mehr Selbstbeteiligung

Die Gesundheitsreform ist in aller Munde. Manche bezeichnen sie als „keine richtige Reform“, andere als „größte Reform aller Zeiten“. Ministerpräsident Günther Oettinger gehen die Einschnitte nicht weit genug. Nach seiner Meinung wird die Gesundheitsreform nur „drei bis fünf Jahre halten und dann beiden Koalitionsparteien eine grundlegende Neuordnung offen halten“. Oettinger bezeichnet die Gesundheitsreform als „keine große Gesundheitsreform“. Ihm fehlen die

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