Teure Medikamente zukünftig nur noch vom Spezialisten

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zeigte sich in einem Interview der Nachrichtenagentur AP besorgt über die stetig wachsenden Ausgaben für Arzneimittel und machte deutlich, dass sie notfalls dem einen Riegel vorschieben will. Die Pharmaindustrie solle wissen, dass überteuerte Preise langfristig nicht die medizinische Versorgung aufbringen kann, so Schmidt. Sie betonte, dass sie die Entwicklung weiter beobachte und kündigte an, bei einem

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Achtung Wartezeiten!

Beim Abschluss eines Versicherungsvertrages sollte man daran denken, dass der Versicherungsschutz nicht automatisch sofort und in vollem Umfang besteht. Oftmals ist dieser in den ersten Monaten oder Jahren nach Versicherungsbeginn eingeschränkt, vor allem in der Kranken- und Rechtsschutzversicherung sind Wartezeiten üblich. Mit dieser Regelung wollen Versicherungen vermeiden, dass Verträge abgeschlossen werden, weil aktuell oder in absehbarer Zeit ein Schaden vorliegt.

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Private Krankenversicherung: Wechsel soll erschwert werden

Die Bundesregierung will den Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) deutlich zu erschweren. Personen die in den neuen Basistarif wechseln sollen ab 2009 für zwei Jahre an diesen gebunden bleiben. Darauf verständigten sich Experten von Finanz- und Gesundheitsministerium mit Vertretern der Finanzaufsicht BaFi, teilten Ressortsprecher heute mit. Das hat zur Folge, dass ein Wechsel für die Versicherten schwieriger wird. Alle

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Gesundheitsausgaben machen über 10% aus

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland kontinuierlich steigen und gemessen am Bruttoinlandsprodukt bereits über 10% ausmachen. Im Jahr 2006 beliefen sie sich insgesamt auf 245 Milliarden Euro, das sind 2,4% oder 5,7 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Für den einzelnen bedeutete dies im Durchschnitt 2970 Euro an Gesundheitsausgaben, im Vorjahr waren

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Rechte der Rückkehrer in die GKV

Menschen in sozialer Notlage, die aus finanziellen Gründen nicht krankenversichert sind, sollen wieder in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aufgenommen werden, dieses Ziel verfolgt die Bundesregierung schon seit geraumer Zeit. Erst im Februar diesen Jahres forderte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Krankenkassen dazu auf, auf die bereits angefallenen Beiträge für diese Menschen zu verzichten, so dass ihnen der uneingeschränkte Zugang zum

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Tipps zum Abschluss einer PKV für Kinder

Für viele Familien ist die beitragsfreie Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein Anreiz, hier versichert zu bleiben oder zu werden. Wenn die Eltern jedoch privat krankenversichert sind, ist eine kostenfreie Mitversicherung der Kinder nicht möglich. Eine beitragsfreie Familienversicherung scheidet auch dann aus, wenn nur ein Elternteil privat krankenversichert ist und dessen Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Nur wenn das

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Zukünftig Krankenversicherung steuerlich absetzbar

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass nicht nur Privat Krankenversicherte, sondern auch Gestetzlich Krankenversicherte die Beiträge steuerlich geltend machen können. Um dies umzusetzen, wurde dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 1.10.2010 eingräumt. Hintergrund für diese Entscheidung ist die Klage eines freiberuflichen Rechtsanwaltes, der im Jahr 1997 über 36.000 DM für die Krankenversicherung und Pflegeversicherung für sich, seine Frau und seine 6

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Psychotherapie soll vorab von PKV genehmigt werden

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt darf sich eine private Krankenversicherung das Recht vorbehalten, die Kostenübernahme für ambulante oder stationäre Psychotherapien davon abhängig zu machen, ob sie für diese Behandlungen vorher eine schriftliche Zusage erteilt hat (Az.: 7 U 193/05). Die entsprechenden Absätze in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Versicherungen sind nach Ansicht der Richter nicht als so genannte überraschende

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Komplizierte Antragsformulare in der Privaten Krankenversicherung

Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest lassen sich Fehler bei der Beantwortung der Fragen auf den Antragsformularen in eine private Krankenversicherung unvermeidlich, da diese Formulare häufig unübersichtlich und unverständlich sind. Von den 33 getesteten Formularen erhielt nur eines die Bewertung „gut“, 16 das Gesamturteil „befriedigend“ und weitere 16 schnitten mit „ausreichend“ ab. Die Tester überprüften die Formulare nach verschiedenen Kriterien

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Begleitkosten für Eltern nicht automatisch erstattet

Oftmals begleiten Eltern ihre kranken Kinder ins Krankenhaus, wenn diese sich dort länger aufhalten müssen. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln werden die hieraus resultierenden Kosten, z.B. für die Unterbringung der Eltern, jedoch nicht automatisch von der privaten Krankenversicherung des Kindes übernommen. Eine Kostenübernahme ist nur dann verpflichtend, wenn die Eltern in die Behandlung des Kindes eingebunden sind und ihr

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