Rente mit 67 kommt

Heute hat der Bundestag wie erwartet den Gesetzentwurf für die Rente mit 67 verabschiedet. Damit ist die lange umstrittene Rentenanhebung trotz heftiger Proteste der Gewerkschaften beschlossene Sache. Für alle Arbeitnehmer, die 1964 oder später geboren sind, wird ab sofort ein Anspruch auf volle Rente erst mit 67 Jahren bestehen.

Die Anhebung erfolgt von 2012 an schrittweise auf 67 Jahre bis zum Jahre 2029. Für Beschäftigte, die 45 Versicherungsjahre voll haben, soll eine Ausnahmeregelung gelten, nach der diese weiterhin mit 65 Jahren in Rente gehen können. Die noch ausstehende Zustimmung des Bundesrate Ende März gilt als reine Formsache.

Das könnte sie auch interessieren:

    Renteneinstiegsalter in Deutschland steigt
    Die Deutschen Rentenversicherung Bund teilte am heutigen Montag in Berlin mit, dass das durchschnittliche Zugangsalter bei den Altersrenten in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Vor zehn Jahren lag das Renteneinstiegesalter bei Frau etwa 0,8 Jahre niedriger als heute, bei Männern sogar 1,2 Jahre. Im Jahre 2006 gingen in Deutschland Frauen mit etwa 63,2 Jahren

    Rente mit 67 – Erste Infos gehen raus
    Von der deutschen Rentenversicherung wird geplant, in den nächsten Wochen erstmals Informationen über die Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre an die Versicherten zu versenden.
    Eine Entsprechende Information soll an alle Versicherten gehen, die mindestens 27 Jahre alt sind und 5 Jahre versichert sind. Informiert wird über die zu erwartende Rente bei gleich

    Rente mit 67: Bessere Jobchancen für Ältere
    Kritiker der Rente mit 67 haben in den letzten Wochen insbesondere bemängelt, dass es für ältere Arbeitnehmer gar keine ausreichenden Beschäftigungsmöglichkeiten gebe. Schon heute, so zeigt ein Blick in die Statistik, beschäftigt die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland keine Mitarbeiter über 50 Jahre.
    Bundesarbeitsminister Franz Müntefering will nach dem Kabinettsbeschluss zur schnelleren Einführung der Rente mit

    Müntefering verteidigt Rente mit 67
    Die meisten Menschen in Deutschland werden laut Aussage oder Meinung von Sozialminister Franz Müntefering zufolge auch künftig nicht bis zum 67. Lebensjahr arbeiten. Das sagte der SPD-Politiker bei der ersten Lesung der Gesetze zur Heraufsetzung des Rentenalters. “Die Frage ist halt, wie viel Geld sie dann haben.” Die Opposition warf der Regierung deshalb erneut vor,

    Späterer Renteneintritt bedeutet mehr Rente
    Auch wenn die stufenweise Einführung der Rente mit 67 erst im kommenden Jahr beginnt, gibt es schon heute rund 180.000 Menschen, die über die derzeitige Regelarbeitsgrenze von 65 Jahren hinaus arbeiten. Durch ihre freiwillige Verlängerung ihrer Lebensarbeitszeit erwerben sie höhere Rentenansprüche.
    Jedes Jahr, dass sie über ihren 65. Geburtstag hinaus arbeiten, steigt ihre Rente um