Private Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung wird zukünftig nicht mehr ausreichen, um zumindest die Grundversorgung von Pflegebedürftigen sicherzustellen. Bei dieser Aussage sind sich alle Experten einig. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren zunehmen, da die Gesellschaft in Deutschland immer Älter wird und gleichzeitig der Anteil der Einzahler immer geringer.

Wird man im Alter pflegebedürftig sind Kosten in Höhe von mehren 1.000 EURO monatlich keine Seltenheit. Die gesetzliche Pflegeversicherung wird davon zukünftig nur einen Bruchteil zahlen können. Wem also diese Gefahr bewusst ist, der sollte sich schon heute über eine private Pflegeversicherung absichern. Tarifangebote gibt es mittlerweile von vielen Versicherern, so dass sich der Vergleich lohnt.

Das könnte sie auch interessieren:

    Urteil: Keine Rentenbeiträge für ergänzende Pflege
    Für häusliche Pflegekräfte zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung nur dann Rentenversicherungsbeiträge, wenn die Haushaltsführung oder Grundpflege des Pflegebedürftigen mindestens 14 Stunden wöchentlich in Anspruch nimmt. Nach einem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts werden Zeiten, in denen die Pflegekraft auf den Pflegebedürftigen aufpasst oder sich mit ihm unterhält, nicht berücksichtigt.
    Im konkreten Fall ging es um eine Frau, die

    Ab 1. Januar 2013: Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz
    Ab dem kommenden Jahr gilt das sogenannte Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, das sowohl für Pflegebedürftige selbst als auch für ihre Angehörigen eine Neuerungen mit sich bringt. Die Stiftung Warentest hat in einer aktuellen Mitteilung alle wichtigen Neuerungen zusammengefasst.
    Viele Betroffene warten lange auf eine Einstufung in die Pflegestufe, dies soll sich jetzt ändern. So ist die Pflegeversicherung zukünftig verpflichtet,

    Höhere Beiträge zur Pflegeversicherung
    Am Montag kündigte Fraktionschef Volker Kauder (CDU) an, dass es wegen der zunehmenden Zahl an Pflegebedürftigen unumgänglich sei, die Beiträge für die Pflegeversicherung zu erhöhen. Aufgrund der demographischen Entwicklung seien die Leistungen der Pflegeversicherung ohne Kapitaldeckung nicht möglich.
    Über diese Kapitaldeckung wird im nächsten Jahr, wenn die Pflegereform erarbeitet werden soll, intensiv diskutiert werden, so

    Mit der privaten Pflegeversicherung Versorgungslücken schließen
    Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Das ist auf der einen Seite natürlich ein Segen, auf der anderen Seite aber auch eine immer größere finanzielle Belastung. Mit dem demografischenWandel steigt auch die Zahl der Menschen, die im Alter Pflege benötigen. Für einen Pflegefall ist jedoch nicht nur das Alter verantwortlich, auch eine Krankheit oder

    Pflege zu Hause: Pflegeversicherung muss für Investitionen zahlen
    Wenn alte Menschen in ein Seniorenheim ziehen, entstehen – je nach Pflegebedürftigkeit – Kosten von einigen tausend Euro im Monat. Ein großer Teil dieses Geldes stammt aus der Pflegeversicherung.
    Da deren Kassen aber ziemlich leer sind, setzen Sozialpolitiker verstärkt auf die häusliche Pflege durch Angehörige. Seit längerem werden stärkere finanzielle Anreize für diese Form der Pflege