Junge Menschen denken zu wenig an das Alter

Die drohende Rentenlücke ist seit einiger Zeit ein viel diskutiertes Thema und alles Experten sind sich einig, dass es nicht mehr ausreicht, sich auf die staatliche Altersversorgung zu verlassen.

Eine Umfrage hat jetzt ergeben, dass sich insbesondere die Altersgruppe der 14- bis 29-jährigen zu wenig mit diesem Thema befassen. Es stellte sich heraus, das sich zwei Drittel der jungen Menschen nur am Rande oder gar nicht mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen. Ein vergleichbares Desinteresse legen ansonsten nur die über 60 jährigen an den Tag.

Für die Umfrage wurden über 1.500 Männer und Frauen in der gesamten Bundesrepublik befragt. Das Ergebnis zeigt, dass beim Thema Altersvorsorge noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist, um insbesondere junge Menschen auf die Notwendigkeit einer zusätzlichen Absicherung durch eine private Rentenversicherung aufmerksam zu machen.

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