Versteuerung von Direktversicherungen

Bei der Entscheidung für die richtige Altersversorgung sollte auch berücksichtigt werden, wie die einem zustehenden Gelder im Rentenalter zu versteuern sind. Eine zu versteuernde Rente kann nämlich zu erheblichen Einkommenseinbussen führen.

Die gesetzliche Rente beispielsweise ist in der Regel steuerfrei. Nur wenn die mtl. Rente sehr hoch ist, muss ein Anteil versteuert werden. Experten sagen jedoch bereits heute hervor, dass die gesetzliche Rente allein in Zukunft nicht für die Alterversorgung reichen wird.

Hat der Rentner während seines Berufslebens eine Betriebsrente in Form einer Direktversicherung abgeschlossen, so muss er im Rentenalter von dem ihm zustehende Geld aus der Direktversicherung lediglich den Ertragsteil versteuern. Der festgelegte Anteil liegt derzeit bei 18% vom Gesamtbetrag der zu versteuern ist.

Um also für das Alter finanziell abgesichert zu sein, sollte man auf jeden Fall eine zusätzliche Absicherung vornehmen und den steuerlichen Aspekt dabei nicht aus den Augen verlieren

Das könnte sie auch interessieren:

    Wichtiger Baustein für die Altersvorsorge
    Die Betriebsrente, die in den meisten Fällen als Direktversicherung abgeschlossen wird, ist ein wichtiger Baustein für die Altersversorgung. Besonders von Bedeutung ist dies für Führungskräfte, da diese wegen der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung einen großen Teil Ihrer zukünftigen Rente privat absichern müssen. Die Direktversicherung als Betriebsrente stellt daher für diesen Arbeitnehmerkreis eine sinnvolle Ergänzung zur

    Kündigung von Direktversicherungen
    Wenn ein Arbeitnehmer eine Direktversicherung für die er per Gehaltsumwandlung gezahlt hat kündigt, erhält er gemäß einem Urteil keinen Rückkaufwert.
    Das bedeutet nicht, dass das Ersparte dadurch weg ist. Den angesparten Betrag erhält der Arbeitnehmer frühestens mit 60 Jahren wahlweise als Einmalzahlung oder als mtl. Rente ausgezahlt. Dies kann für Arbeitnehmer, die Arbeitslosengeld II beziehen

    Was von der Rente noch abgezogen wird
    Die künftigen Rentner müssen mit hohen Abzügen für die Sozialversicherung rechnen, denn auch bei der Rente ist brutto nicht gleich netto. Christian Koopmann von der Deutschen Rentenversicherung Westfalen weiß, dass zu den Abzügen für Pflege- und Krankenversicherung auch immer häufiger hohe Steuern kommen. Wie hoch die Abzüge im Einzelnen sind, hängt jedoch von der Art

    Betriebliche Direktversicherung: Achtung bei der Auszahlung
    Zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung ist es auf jeden Fall sinnvoll und notwenig eine zusätzliche Absicherung sicherzustellen.
    Viele größere Betriebe bieten daher eine betriebliche Direktversicherung an. Der Arbeitnehmer zahlt dabei einen Betrag von seinem Einkommen an diese Direktversicherung. Nach Ablauf des Versicherungsvertrages, der meistens zum Ende der aktiven Arbeitszeit des Arbeitnehmers liegt, kann der Betrag dann in

    Von der Betriebsrente gehen 16,6% an die Krankenkasse
    Für viele Rentner ist es ein Schock, wenn sie ihre Betriebsrente, egal ob als Einmalzahlung oder als lebenslange Rente, ausgezahlt bekommen, denn es bleibt bei weitem nicht der komplette Betrag in den eigenen Händen. Rund 16,6% der Rente wird jeden Monat von der Krankenversicherung abgezogen – das ist sowohl der Arbeitnehmer- als auch der Arbeitgeberanteil