Naga steigt an der Börse ein

Mit jungen Start-up-Unternehmen lässt sich im Moment viel Geld verdienen. Das neuste Beispiel ist Naga, ein Unternehmen, das eine Trading-App entwickelt hat, die offenbar sehr gut ankommt. Die drei jungen Männer, die Naga gegründet haben, sind bescheiden, denn sie wollen nichts mehr, als das weltweit größte soziale Netzwerk für den Handel mit Aktien werden. Nun gehen sie selbst an die Börse und das mit Erfolg.

Die Aktie kommt an

Um an der Börse durchstarten zu können, hatte Naga eine Million auf den Namen lautende Aktien an der Börse angeboten. Im Open Market, also im Freiverkehr, erfolgte dann am Morgen die erste Notiz, und der erste Kurs lag bei 3,60 Euro. Das entspricht einem satten Plus von 38 % gegenüber dem Angebotspreis, der bei 2,60 Euro lag. Das Plus konnte dann im weiteren Verlauf kräftig zulegen und das Grundkapital wurde auf 21 Millionen Euro erhöht. Ob sich jedoch der Anteil von 27,27 % des sogenannten Ankeraktionärs der Fosun-Gruppe aus China durch den Gang an die Börse verringert hat, dazu wollte Naga sich nicht äußern. Die Gründer des Unternehmens haben zuletzt über eine Holding einen Anteil von 26,49 % gehalten.

Vor zwei Jahren gegründet

Bei manchen Unternehmen dauert es Jahre, bis sie reif für die Börse sind, bei vielen Start-up-Unternehmen geht es heute deutlich schneller. Naga gibt es erst seit zwei Jahren und es wurde von drei jungen Männern aus Hamburg gegründet, die unerschütterlich an ihre Idee geglaubt haben. Der ungewöhnliche Name Naga kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Kobra, aber er steht auch für die wohl schärfste Sorte Chili, die es auf dieser Welt gibt. Die Trading-App, die sehr gut ankommt, brachte dem Unternehmen bereits ein Handelsvolumen von 4,6 Milliarden Euro ein und die Transaktionen lagen bei 220.000. Für die drei Gründer ist ihre App das „weltweit größte soziale Netzwerk für den Börsenhandel“ und tatsächlich ist diese App sehr praktisch.

Die Trading-App bietet die Möglichkeit, Trades von erfolgreichen Händlern zu kopieren oder Follower auf die eigenen Trades zu gewinnen. Zudem gibt es ein weiteres Angebot, und zwar durch einen Newsfeet, der ganz ähnlich wie Facebook funktioniert, aber nur auf das Thema Börse zugeschnitten ist und auf alles, was damit zu tun hat.

Bild: © Depositphotos.com / vetkit

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