Ist die Pannenhilfe fürs Fahrrad zu empfehlen?

Wer jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und wieder nach Hause fährt, der kann sich weder eine gerissene Fahrradkette noch einen Lenkerbruch leisten. Viele Radfahrer haben deshalb einen Fahrradschutzbrief, aber lohnt sich eine solche Versicherung speziell fürs Fahrrad wirklich? Wer diese Versicherung hat, der muss den Platten am Vorderreifen nicht mehr selbst mühsam reparieren, sondern kann einen Pannenservice nutzen und die Reparatur in fachkundige Hände legen.

Sinnvoll oder überflüssig?

Den Schutzbrief für Autofahrer gibt es schon eine ganze Weile, der Schutzbrief für Radfahrer hingegen ist noch relativ neu. Diese Fahrradversicherung kann sich als sinnvoll erweisen, aber bevor man als passionierter Radfahrer eine solche Versicherung unterschreibt, sollte man sich sehr genau über den Umfang der Leistung und die Konditionen informieren, denn ein Schutzbrief lohnt sich nicht für alle Radfahrer.

Schnelle kompetente Hilfe

Ebenso wie der Autofahrer, so kann sich auch der Radfahrer mit einer ähnlichen Versicherung bei einer Panne darauf verlassen, dass alles schnell und kompetent wieder in Ordnung gebracht wird. In Deutschland bieten verschiedene Organisationen diese Schutzbriefe für Fahrradfahrer an, er kann auch ein Zusatz zur Hausratversicherung sein. Der Versicherungsschutz wird aber nicht nur für alle möglichen Pannen angeboten, das Rad ist dann auch gegen Vandalismus und Diebstahl versichert. Das gilt ebenfalls, wenn das Rad mit in die Ferien genommen wird, denn auch bei einem Diebstahl oder einer Panne im Ausland kommt die Fahrradversicherung für den Schaden auf.

Was sollte beachtet werden?

In der Regel wird eine Fahrradversicherung auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, es gibt auch Angebote, die eine Mindestdauer von einem Jahr vorsehen. Gekündigt wird immer mit einer Frist von drei Monaten zum Beendigungszeitpunkt. Viele besitzen diese Fahrradversicherung, ohne es zu wissen, denn wer Mitglied in einem Automobilclub ist, der hat auch automatisch einen Schutzbrief für das Fahrrad. Auch alle Radfahrer, die Mitglied in einem bundesweiten Fahrradclub sind, müssen nicht unbedingt eine Extraversicherung abschließen, auch in diesem Fall ist der Schutzbrief bereits in der Mitgliedschaft enthalten. Wenn es um den Leistungskatalog geht, dann gibt es allerdings zwischen den verschiedenen Anbietern Unterschiede. In der Regel gilt der Schutzbrief jedoch für die Reparatur an allen defekten Teilen, einige Anbieter stellen den Versicherten auch ein Ersatzrad zur Verfügung. Kommt es auf einer längeren Radtour zu Problemen,

Bild: © Depositphotos.com / michaklootwijk

Das könnte sie auch interessieren:

    Für wen lohnt sich eine Fahrradversicherung?
    Jedes Jahr kaufen sich rund vier Millionen Deutsche ein neues Fahrrad und jedes Jahr werden 500.000 dieser Räder gestohlen. Die Dunkelziffer dürfte noch um einiges höher sein, denn nicht jeder meldet den Diebstahl seines Fahrrads der Polizei. Alleine in der Fahrradmetropole Münster kommen 1828 Fahrraddiebstähle auf 100.000 Einwohner, in Oldenburg sind es 1521 und in

    Verbraucherschützer raten von Insassen-Unfallversicherung ab
    Mit 4,4 Millionen laufenden Verträgen gehört die Insassen-Unfallversicherung zu den beliebtesten Versicherungen in Deutschland. Doch Verbraucherschützer raten von dem Abschluss einer solchen Versicherung ab, da die Risiken, die von ihr abgedeckt werden, anderweitig besser abgesichert werden.
    Eine Insassen-Unfallversicherung schützt den Fahrer und seinen Beifahrer sowie alle weiteren Mitfahrer eines Autos bei einem Autounfall finanziell gegen

    ARAG Schutzbrief
    Mit dem ARAG- Schutzbrief unterliegen alle in dem Versicherungsvertrag angegebenen Personen einem besonderen Schutz. Der ARAG- Schutzbrief hilft bei Krankheit und Unfall, sowohl im Inland als auch im Ausland. Hierzu zählen beispielsweise die sofortige Zusage für Krankenhauskosten bis zu 15.000,- Euro je Schadenfall.
    Sollte das Fahrzeug ausfallen, so bietet der ARAG- Schutzbrief verschiedene Service- Möglichkeiten, wie

    Kfz-Versicherung mit Schutzbrief sinnvoll
    Möchte man mit dem eigenen Fahrzeug aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, benötigt man eine Kfz-Versicherung. Die Haftpflichtpolice  wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben und muss bei der Anmeldung des Fahrzeuges vorgelegt werden. Oft sind auch eine Voll- und Teilkasko-Versicherung empfehlenswert, die zusätzlichen Kostenschutz ermöglichen.
    Experten raten Autobesitzern aktuell auch zum Abschluss eines Schutzbriefes. Durch den Schutzbrief wird die uneingeschränkte

    Mit der Wohnmobilversicherung immer sicher unterwegs
    Ein Wohnmobil ist so etwas wie ein Ferienhaus auf Rädern und je aufwendiger die Innenausstattung, umso teuer ist das Wohnmobil. Wie beim Auto, so ist auch beim Wohnmobil die Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer Kaskoversicherung hingegen kann der Besitzer des Wohnmobils wählen, wie viel ihm sein Ferienhaus auf Rädern wert ist. Was ist beim Abschluss

Ulrike