Pauschale Besteuerung der Direktversicherung

Direktversicherungen, die vor dem 31.12.2004 abgeschlossen worden sind und den jährlichen Beitragssatz von 1752 Euro nicht überschritten haben, können mit 20% pauschal versteuert werden. Wurde oder wird nach diesem Datum der Arbeitsplatz gewechselt, kann diese Pauschalversteuerung bestehen bleiben, wenn der Arbeitgeber die Direktversicherung direkt weiterführt oder wenn die Versicherung auf den neuen Arbeitgeber übertragen wird. Diese Beibehaltung der so genannten Alt-Zusage ist unabhängig davon, ob es in der Zwischenzeit arbeitsfreie Zeiträume gab, z.B. aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Kindererziehungszeit. Solange die Beiträge in dieser Zeit privat weitergezahlt wurden oder aber eine Beitragsfreistellung für diesen Zeitraum vorliegt, kann die Pauschalversteuerung von dem neuen Arbeitgeber übernommen werden.

Das könnte sie auch interessieren:

    Kündigung: Was geschieht mit der betrieblichen Altersvorsorge?
    Betriebliche Altersvorsorge ist für viele Menschen ein wichtiger Baustein bei ihren finanziellen Planungen für den Ruhestand. Doch was geschieht, wenn der Arbeitnehmer die Stelle kündigt oder seinen Job verliert?
    Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, eine betriebliche Zusatzvorsorge fürs Alter anzubieten. Macht er allerdings eine freiwillige Zusage, so kann er diese später nicht einfach widerrufen. Als Formen

    Unfallversicherung auch im Praktikum und Ferienjob
    Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz weisen zum Ferienbeginn darauf hin, dass Schüler und Studenten während eines Praktikums oder eines Ferienjobs wie normale Arbeitnehmer in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sind. Die Kosten hierfür trägt ausschließlich der Arbeitgeber bzw. dessen Unfallversicherungsträger, die Versicherten selbst müssen keine Beiträge bezahlen. Wer wissen möchte, welcher Unfallversicherungsträger das

    Altersvorsorge mit Hilfe des Arbeitgebers
    Eine wichtige Säule der privaten Altersvorsorge sind so genannte betriebliche Direktversicherungen. In vielen Fällen zahlt der Arbeitgeber Beiträge in eine Lebens- oder Rentenversicherung ein, die zugunsten des Angestellten abgeschlossen wird. Die Aufwendungen dafür kann das Unternehmen in voller Höhe als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen.
    Wenn der Arbeitgeber sich nicht so großzügig zeigen kann oder will,

    Haushaltshilfen müssen gesetzlich unfallversichert werden
    Wer (auch nur kurzzeitig) eine Haushalts- oder Putzhilfe beschäftigt, muss diese zur gesetzlichen Unfallversicherung anmelden. Da Privatleute vor dem Gesetzgeber in diesem Fall auch als Arbeitgeber gelten, sind sie für diese Anmeldung zuständig, worauf der Bayer. Gemeindeunfallversicherungsverband (Bayer. GUVV) erneut hinweist.
    Die Anmeldung erfolgt über die Minijobzentrale, solange die Haushaltshilfe insgesamt weniger als 400 Euro monatlich

    Rechtsschutz schon bei Kündigungsandrohung
    Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) aus November müssen Rechtsschutzversicherungen auch dann die Anwaltskosten eines versicherten Arbeitnehmers tragen, wenn er “nur” eine Kündigungsandrohung von seinem Arbeitgeber erhalten hat (AZ: IV ZR 305/07). Da es viele Fälle gibt, die dem hier verhandelten ähneln, hat das Urteil “große praktische Bedeutung”.
    Im konkreten Fall wurde dem Kläger von seinem