Betriebliche Altersvorsorge mit einer Lebensversicherung

‚"Die Renten sind sicher." Dieser einst von Ex-Minister Norbert Blüm (CDU) geprägte Satz gilt so schon lange nicht mehr. Seit Jahren müssen sich die Rentner mit ‚"Nullrunden" zufrieden geben, während ihre Ausgaben steigen. So schmälert z.B. die Praxisgebühr, aber auch die geplante Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 die tatsächlich verfügbare Rente. Zudem sorgt die Inflation für eine faktische Rentenkürzung.

Daher ist es besonders wichtig, dass die eigene Altersversorgung auf mehreren Säulen ruht und nicht allein aus der staatlichen Rente besteht. Vor allem die heute 20- bis 40jährigen werden aus der Rentenkasse wohl kaum mehr erhalten als eine Grundsicherung.

Ratsam ist daher die Vorsorge durch private Vermögensbildung. Ein Baustein dabei kann die betriebliche Altersversorgung sein. Bei dieser freiwilligen Sozialleistung des Arbeitgebers können Teile des Gehaltes steuerbegünstigt in eine Versicherung fließen. Zumeist handelt es sich hierbei um eine kapitalbildende Lebensversicherung, in der dann am Ende des Arbeitslebens ein beruhigendes finanzielles Polster für den Lebensabend vorhanden ist.

Das könnte sie auch interessieren:

    Rentenexperte fordert mehr Ehrlichkeit
    Die Prognosen des Rentenexperte Meinhard Miegel zur Zukunft des staatlichen Rentensystems klingen wenig optimistisch. Die sinkenden Beitragseinnahmen würden auf lange Sicht Einschnitte bei den Altersbezügen unumgänglich machen. Das bedeute für heutige Arbeitnehmer, dass sie am Ende deutlich mehr in die Rentenversicherung einzahlen als sie später wieder herausbekommen. Miegel spricht deshalb von einer ‚"faktischen Enteignung" der

    Renditen der Private Altersvorsorge ‚”Reine Hochstapelei”
    Die Prognosen für die Rendite der privaten Altersversorgung seine ‚"Reine Hochstapelei" so der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) in der ZDF-Sendung ‚"Berlin Mitte" am Donnerstagabend.
    Niemanden sei es möglich, heut die Rendite vorherzusagen, die in 30 Jahren erzielbar ist. Außerdem machte Blüm die private Altersversorgung für die Schwächung der staatlichen Rente verantwortlich. Die Rister-Rente sei

    Wichtiger Baustein für die Altersvorsorge
    Die Betriebsrente, die in den meisten Fällen als Direktversicherung abgeschlossen wird, ist ein wichtiger Baustein für die Altersversorgung. Besonders von Bedeutung ist dies für Führungskräfte, da diese wegen der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung einen großen Teil Ihrer zukünftigen Rente privat absichern müssen. Die Direktversicherung als Betriebsrente stellt daher für diesen Arbeitnehmerkreis eine sinnvolle Ergänzung zur

    Pessimistische Rentner: Private Zusatzrenten nötig
    Immer mehr Bundesbürger blicken pessimistisch auf die eigene Rente. Um finanzielle Schwierigkeiten im Alter vermeiden zu können, sind in vielen Fällen private Zusatzrenten erforderlich.
    Für viele Verbraucher bleibt die Altersvorsorge ein heißes Eisen. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie. Im Rahmen dieser wurde nicht nur die Akzeptanz der privaten Altersvorsorge auf den Prüfstand gestellt, sondern

    Sozialverband fordert Trennung der Riester-Rente von Grundsicherung
    Walter Hirrlinger, Präsident des Sozialverbands VdK, kritisierte, dass die Riester-Rente für viele Rentner hinsichtlich ihrer Grundsicherung neue Belastungen schaffe anstatt hier vorhandene Einbußen abzumildern, und forderte deswegen, dass sie nicht mit der Grundsicherung verrechnet werden dürfe. Einnahmen aus Riester-Renten gelten als Einkommen und werden daher immer berücksichtigt, wenn eine Überprüfung zum Erhalt einer Grundsicherung ansteht.