Kfz-Versicherung: Basistarife bieten weniger Leistungen

Die Wechselbereitschaft bei Kfz-Versicherungskunden ist nach wie vor hoch und immer ist der Preis ein entscheidendes Kriterium für die Wahl eines bestimmten Tarifs. Viele Versicherungsunternehmen bieten deshalb sogenannte Basistarife, doch diese vermeintlich günstigen Tarife können schnell teuer werden, worauf das Online-Vergleichsportal Verivox hinweist.

Verivox-Geschäftsführer und Chief Financial Officer Ingo Weber erklärt warum: Mit den Basistarifen, die rund 5-15% günstiger sind als die sogenannten Komforttarife gehen “deutliche Abstriche beim Leistungsumfang” einher. So sind in den Basistarifen beispielsweise keine Schäden versichert, die durch einen Marderbiss oder grobe Fahrlässigkeit des Versicherten entstanden sind. Mit anderen Worten: Resultiert ein Schaden daraus, dass der Versicherte z. B. über eine rote Ampel gefahren ist oder am Steuer mit dem Handy am Ohr telefoniert hat, muss die Kosten für den Schaden selbst bezahlen.

Auch der erweiterte Wildschadenschutz, die erweiterte Elementarschadendeckung und die sogenannte Mallorca-Police gibt es in den Basistarifen nicht. Zwar beinhalten manche dieser günstigen Tarife eine Neuwertentschädigung, jedoch in der Regel nur zwischen drei und sechs Monaten nach der Erstzulassung.

Im Schadensfall macht sich die Sparvariante des Versicherungstarifs ebenfalls bemerkbar, denn in den Basistarifen werden die Versicherten deutlich stärker zurückgestuft als Versicherte in Komforttarifen. Die Folge: Die Beiträge steigen stärker an und damit ist die einstige Kostenersparnis schnell aufgebraucht. Weber rät Versicherten lieber andere Optionen für einen günstigeren Tarif zu wählen wie z. B. die Werkstattbindung. Die Versicherer bieten unzählige Rabattmöglichkeiten – für bestimmte Berufsgruppen, Wenigfahrer, Familien, Garagenbesitzer, Automobilclub-Mitglieder und vieles mehr. Es lohnt sich also, genau hinzusehen und die Konditionen der verschiedenen Tarife sorgfältig miteinander zu vergleichen.

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