Das gesunde Gebiss – nur noch ein Luxus

Als junger Mensch macht man sich keine großen Gedanken über die Gesunderhaltung seiner Zähne. Zu diesem Zeitpunkt ist das auch durchaus verständlich. Mit ein wenig Karies und dem einen oder anderen kleinen Löchelchen kann man schließlich trotzdem gut leben. Deshalb schieben viele das Thema Zahnzusatzversicherung weit von sich. Unter Berücksichtigung der enormen Kosten, welche im Rahmen einer funktionellen sowie kosmetischen Erhaltung Ihres Gebisses entstehen, können wird sich dies später jedoch möglicherweise einmal rechen. Spätestens, wenn die erste Zahnkrone winkt, lernen Sie die finanziellen Ausmaße zu diesem Thema kennen. Die Krankenkassen haben sich im Laufe der vergangenen Jahre mehr und mehr aus Ihrer Zuzahlungsbereitschaft zurückgezogen. So kommen dem Betroffenen nicht nur alleine durch den Behandlungsschmerz die Tränen. Eines ist darüber hinaus gewiss, weder der Zahnarzt noch die Kassenkassen haben unter diesem Zustand zu leiden, so werden gebisserhaltende Maßnahmen, in einem befriedigenden Rahmen, auch zukünftig so manchen Betroffenen in finanzielle Schwierigkeiten reiten.

Zahnerhaltung beginnt mit der regelmäßigen Kontrolle

Tatsächlich ist die Zahnpflege heute ein ganz besonderes Thema. Neben dem zahnerhaltenden Aspekt kommt unter den vorgenannten Bedingungen jetzt noch ein finanzieller Spareffekt hinzu, welcher sich durch die Vermeidung größerer Zahndefekte erzielen lässt. Darüber hinaus verlangen die meisten Kassen das Führen eines Nachweises über regelmäßige Zahnarztkontrollen. Diese Regelung kann bei einer Missachtung zur Folge haben, dass die Kostenübernahme bei mangelhafter Zahnpflege und bei fehlendem Kontrollnachweis, von der Kasse entsprechend gekürzt wird. Um sich vor unangenehmen Zahnarztbesuchen zu schützen, welche Ihnen zudem noch den finanziellen Boden unter den Füssen wegziehen, sollten Sie sich deshalb im eigenen Interesse frühzeitig und regelmäßig auf Zahnvorsorgeuntersuchungen einlassen. Denn auch hier entsteht das Übel im Kleinen und kann bei einem frühzeitigen sowie rechtzeitigen Eingreifen frühzeitig behoben werden. Drückt man das Ganze etwas überspitzter aus, so hat jedes kleinere und nicht rechtzeitig behandelte Loch später auch einmal das Potenzial zu einem teuren Implantat.

Ein wichtiger Schritt – die Absicherung

Hat man das Pech und verfügt über genetisch ungünstige Voraussetzungen, so ist dies bereits eine ausreichende Basis für eine mangelhafte Zahnsubstanz. Oft lässt sich dann selbst mit den zuvor näher beschriebenen Präventionsmaßnahmen ein befriedigender Status des Gebisses auf Dauer nicht halten. Der biologische Zerfall am Zahn ist dann zu stark. Unter solchen Umständen kommen die Betroffenen um einen größeren Schaden und dem darauf folgenden Zahnersatz deshalb oft nicht herum. Ein Schutz vor bösen und vor allem auch kostspieligen Überraschungen bietet deshalb nur eine Zusatzversicherung. Zu diesem Thema sind eine Vielzahl von Angeboten am Markt und nicht jedes hält das, was man im Schadensfalle erwartet. Aus diesem Grunde sollte man sich hier besonders genau mit den Leistungsdetails und deren vertraglichen Wortlaut auseinandersetzen. Denn es macht bereits einen erheblichen Unterschied, wenn im Leistungsprofil eines Angebotes Leistungsfelder wie zahnärztliche Honorarkosten ausgeklammert wurden.

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