Längst nicht jeder ist haftpflichtversichert

Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt, denn sie kommt für Schäden auf, die man selbst verursacht und für die man ohne Versicherung mit seinem gesamten Vermögen haften muss und das im schlimmsten Fall ein Leben lang. Auch wenn Verbraucherschützer und Versicherungsexperten immer wieder auf die wichtige Bedeutung einer Haftpflichtversicherung hinweisen, scheinen dies noch längst nicht alle Deutschen ernst zu nehmen. Wie eine aktuelle Umfrage der GfK zeigt haben nämlich hierzulande immer noch 14,9% der Befragten keinen Haftpflichtschutz, in den ostdeutschen Bundesländern gibt es sogar 25,1% ohne eine Haftpflichtversicherung. Besonder schlecht versichert sind Singles und Jugendliche unter 29 Jahren.

Doch auch wer eine Haftpflichtversicherung hat, kann Fehler machen. Eigentlich gilt eine Versicherungssumme von 10 Millionen Euro heute als Standard, doch bei der Umfrage wusste die Hälfte der Befragten (und drei Viertel der unter 29-Jährigen) nicht, wie hoch ihre Absicherung ist.

Unwissenheit zeigte sich auch bei der Frage nach dem Umfang des Versicherungsschutzes. Mehr als jeder zweite Befragte konnte nicht sagen, ob seine Versicherung eine Forderungsausfalldeckung enthält. Jeder vierte war sich sicher, dass das bei seiner Police nicht der Fall ist. Dabei sollte man beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung auf jeden Fall darauf achten, dass diese Klausel enthalten ist. Sie springt nämlich dann ein, wenn der Schadensverursacher eben keine Haftpflichtversicherung hat und den Schaden somit nicht bezahlen kann.

An der Umfrage, die im Auftrag der Gothaer Versicherung durchgeführt wurde, nahmen 1.000 Frauen und Männer teil.

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