Stiftung Warentest: Aktienfonds als attraktive Geldanlage

Über 10.000 Investmentfonds sind in Deutschland zugelassen, da fällt die Auswahl schwer. Die Stiftung Warentest bringt mit der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest Licht in den Fonds-Dschungel und erklärt, welche Fonds wirklich empfehlenswert sind. Als “empfehlenswert” werden Aktienfonds beurteilt, die “bessere Renditechancen als alle anderen Fonds mit einem geringeren Risiko bieten oder die den für sie maßgeblichen Referenzfonds in Punkto Risiko und Chance übertreffen”.

Und das sind von den rund 2.580 Fonds aus den wichtigsten Fondsgruppen gerade mal etwa 170. Diese Fonds sind in dem Produktfinder Fonds der Stiftung Warentest aufgeführt und ausführlich beschrieben, unter anderem werden Angaben zum Fondskonzept, zu Chancen und Risiken, Wertentwicklung und den am stärksten gewichteten Ländern und Einzeltiteln gemacht. Zusätzliche Diagramme stellen die Gesamtwertung des Fonds im Vergleich zu anderen Fonds bildlich dar.

Bei der Suche nach einem konkreten Fonds kann den kostenlosen Fondsfinder der Stiftung Warentest nutzen, der Basisinformationen zu knapp 7.400 aktiv gemanagten Fonds und Indexfonds aus sämtlichen Fondsgruppen enthält.

Wer in Aktien investiert, investiert in Sachwerte, also z.B. in Immobilien, Produktionsanlagen oder anderem Firmenvermögen. Gerade in Krisenzeiten sind Aktienfonds deshalb eine attraktive Anlageform, weil ihre Renditechancen steigen. Die Stiftung Warentest weist jedoch darauf hin, dass Anleger immer auf eine breite Streuung der Aktien achten sollten und dass der Anlagezeitraum lang sein sollte. Als Faustregel nennen die Finanzexperten einen Anlagezeitraum von mindestens 10 Jahren. Auf keinen Fall sollte der Aktienkauf mit einem Kredit finanziert werden.

Das könnte sie auch interessieren:

    Stiftung Warentest gibt Tipps zum Anlegen mit Anleihen
    Die Stiftung Warentest gibt Verbrauchern, die sich für die Anlage mit Anleihen interessieren einie wertvolle Tipps. Rentenindexfonds (ETF) eignen sich sehr gut als “pflegeleichte Variante” für den sicheren Depot-Anteil. Ihr Vorteil: Man muss sich nach der Auswahl nur noch wenig um die Anlage kümmern. Als Grundlage und sichere Basis empfiehlt die Stiftung Warentest den Fonds

    Stiftung Warentest gibt Tipps für Fonds-Anleger
    Die Stiftung Warentest gibt interessierten Anlegern Tipps für die Geldanlage mit Fonds. Grundsätzlich sind Aktienfonds für alle Anleger interessant, die ihre sicheren Zinsanlagen oder Rentenfonds ergänzen wollen. Dabei sollten sie jedoch beachten, dass die Summe, die in Aktienfonds investiert wird, kurz- und mittelfristig entbehrt werden kann. Sollte es zu einem Kurseinbruch kommen, ist man so

    Stiftung Warentest rät von geschlossenen Ökofonds ab
    Für umweltbewusste Anleger klingen geschlossene Ökofonds durchaus attraktiv. Sie investieren in Biogasanlagen, Wind-, Wasserkraft- und Solaranlagen und profitieren von den staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest jedoch ergeben hat, ist das Risiko für Anleger jedoch oft viel zu hoch und deshalb wurden fast alle der 24 getesteten geschlossenen Ökofonds mit “mangelhaft” bewertet.
    Von

    Stiftung Warentest rät von Investaq Goldrente als Altersvorsorge ab
    Bei der Investaq Goldrente investiert der Anleger in eine fondsgebundene Rentenversicherung, die sich an Goldminen und anderen Goldprojekten beteiligt. Die Stiftung Warentest hat dieses Finanzprodukt einem Schnelltest unterzogen und kommt zu dem Ergebnis, dass es als Altervorsorge nicht geeignet ist.
    Die Investaq Goldrente wird von der Quantum Leben AG aus Liechtenstein angeboten. Die Anleger können wahlweise

    Beipackzettel von Fonds haben Schwächen
    Seit dem 1. Juli 2011 müssen Finanzprodukte mit einer Art Beipackzettel versehen sein, aus dem die wichtigsten Fakten des Produkts kurz und verständlich hervorgehen. Die Stiftung Warentest hat sich die aktuellen Produktinformationsblätter, wie die Beipackzettel offiziell heißen, einmal genauer angesehen. Im Großen und Ganzen sind sie übersichtlich und verständlich, doch in einem Fall gibt es