Sozialversicherung mit 3,2 Milliarden Überschuss

Die gesetzliche Sozialversicherung konnte das erste Quartal 2006 mit einem Überschuss von knapp 3,2 Milliarden Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum hatte es bei Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung noch ein Defizit von insgesamt sechs Milliarden Euro gegeben, dass teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit.

Der Überschuss konnte vor allem durch höhere Beitragseinnahmen der Rentenversicherung – ein plus von 5,6 Milliarden Euro – und der Bundesagentur für Arbeit – ein plus von 2,0 Milliarden Euro – erwirtschaftet werden. Allerdings wirkte sich dabei auch ein geänderter Abrechnungsmodus aus, seit Anfang des Jahres werden die Beiträge im Voraus eingezogen, wie das Amt erläuterte. Früher wurden sie nachschüssig erhoben. Der gesetzlichen Krankenversicherung half das ganzze allerdings nicht. Bei der Krankenversicherung gab es wieder ein Defizit von 1,2 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten 2006. Im Vorjahreszeitraum hatte es bei den Krankenkassen 60 Millionen Euro Überschuss gegeben.

Die gesmaten Einnahmen der gesetzlichen Sozialversicherung im ersten Quartal dieses Jahres betrugen rund 119,7 Milliarden Euro, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Ausgaben sanken um knapp ein Prozent auf 116,6 Milliarden Euro.

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