Berufsunfähigkeitsversicherung: Ehrlichkeit ist Trumpf

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gleicht zumindest teilweise die finanziellen Einbußen aus, wenn der Versicherte nach Unfall oder Krankheit keiner Beschäftigung mehr nachgehen kann.

Voraussetzung für Zahlungen der Versicherung sind jedoch wahrheitsgemäße Angaben im Versicherungsantrag. Wer hier Angaben zu vorherigen oder bestehenden Krankheiten verschweigt, setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel.

Das Oberlandesgericht Karlsruhe stellte erst kürzlich fest, dass der Versicherungsschutz auch dann erlischt, wenn der Grund der Berufsunfähigkeit gar nichts mit den verschwiegenen Krankheiten zu tun hat.

Der Versicherte sollte also im eigenen Interesse darauf achten, dass er wirklich alle erforderlichen Angaben im Versicherungsantrag macht.

Kostenloser & unverbindlicher Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

Das könnte sie auch interessieren:

    Aus für das ‚”Alles-oder-Nichts-Prinzip”
    Schon wegen kleiner Fehler konnten Versicherte bislang ihren Versicherungsschutz einbüßen. Wer zum Beispiel Angaben im Versicherungsantrag vergaß oder gegen einen Paragraphen der Versicherungsbedingungen verstieß, der sah von den Assekuranzen häufig keinen Cent. Die Gerichte halfen den Kunden in vielen Fällen nur wenig.
    So kann zum Beispiel eine vergessene Arztbehandlung, die die im Gesundheitsfragebogen der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht

    Krankheit verschweigen kann Versicherungsschutz kosten
    Wer beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bestehende Krankheiten verschweigt, risikiert den Versicherungsschutz. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg (Az.: 11 U 6/11) weist der Deutsche Anwaltverein (DAV) hin.
    Im konkreten Fall schloss eine 40-jährige Beamtin eine Lebensversicherung mit Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Sie verschwieg bei den Fragen zu ihrem Gesundheitszustand jedoch, dass sie unter eine Magenschleimhautentzündung litt,

    Beitragsfreie Berufsunfähigkeitsversicherung
    Wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung beitragsfrei gestellt ist, hat der Versicherungsnehmer in der Regel keinen Anspruch aus dem Versicherungsvertrag.
    Es gibt allerdings Ausnahmen. Dies wurde in einem Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe festgelegt. Verhandelt wurde ein Fall, in dem der Versicherungsnehmer zum 01.05.2005 Beitragsfreistellung für seine Berufsunfähigkeitsversicherung erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass er rückwirkend

    Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit?
    Der Unterschied zwischen einer Berufsunfähigkeit und einer Erwerbsunfähigkeit ist relativ einfach erklärt. Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte seinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann.
    Erwerbsunfähigkeit liegt jedoch erst vor, wenn der Versicherte nicht mehr in der Lage ist, eine Tätigkeit auszuüben. Die Art und der Umfang dieser Tätigkeit sind ¬†dabei nicht entscheidend.
    Nimmt man als

    Einkommensverlust bei Berufsunfähigkeit zumutbar
    Wenn die Ausübung des Berufes aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr möglich ist, spricht man von Berufsunfähigkeit. Doch die für diesen Fall abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung muss nicht in jedem Fall zahlen, sondern nur dann, wenn kein anderer Beruf als Alternative ausgeübt werden kann oder wenn der Wechsel in einen anderen Beruf für den Versicherten unzumutbar wäre. Das