Rote Karte für Rente mit 67

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission für den 5. Altenbericht, ein hochkarätig mit Experten besetztes Gremium, lehnt die Pläne von Franz Müntefering mehrheitlich ab. In einem unveröffentlichten Bericht der Expertenkommision heißt es: ‚"Die bloße Anhebung der Altersgrenzen und das damit verbundene Hoffen auf den ,Selbstlauf der Dinge‚Äò muß als reine rententechnische Lösung wirkungslos bleiben." so zitiert die Bild.

Wenn die zwischen 2001 und 2004 beschlossenen Reformgesetze schon heute voll wirksam wären, so würde eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung von z.B. 1000 Euro, selbst bei optimistischer Rechnung nur noch 750 Euro betragen, was rund ein ein Viertel weniger wäre. Der Bericht leigt dem Familienministerium seit August 2005 vor und wird seit dem streng unter Verschluß gehalten.

Die Rente mit 67 stößt somit auf immer neue Kritik, wie soll das ganze später dann auch in der Praxis bitteschön aussehen, der Großvater arbeitet fleißig mit 67 während sein Enkel vergeblich einen Ausbildungsplatz sucht, “Opa nimmt Enkel den Arbeitsplatz weg”, könnten die Schlagzeilen dann z.B. lauten.

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