Sozialversicherung durch Rente mit immensen Verlust

Wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte, hat die gesetzliche Sozialversicherung im vergangenen Jahr ein Minus in Höhe von 3,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Jahr davor gab es noch ein Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Ausgaben für die Sozialversicherung lagen 2005 Angaben bei 469 Milliarden Euro und erhöhten sich somit um 0,6 Prozent. Die Einnahmen gingen allerdings um 0,5 Prozent auf 465,7 Milliarden Euro zurück, woraus sich ein Defizit von 3,3 Milliarden ergibt.

Als einziger Part in der Sozialversicherung ging die gesetzliche Krankenversicherung mit einem Plus von 1,5 Milliarden Euro Überschuss raus. Im Gegensatz zu 2004 aber immer noch ein schlechtes Ergebnis, denn in 2004 lag der Überschuss bei rund vier Milliarden Euro. Die gesetzliche Krankenversicherung machten den Verlus vor allem für Ausgaben bei Arznei-, Verband- und Hilfsmittel z.B. durch sinkendene Herstellerrabatte.

Die Experten begründeten den Rückgang der Einnahmen allgemein mit der hohen Arbeitslosigkeit und der stagnierenden Lohnentwicklung in Deutschland.

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