Flexibles Vorsorgekonto der Cosmos im Schnelltest

Die Stiftung Warentest hat das sogenannte „Flexible Vorsorgekonto“ der Cosmos Direkt einem Schnelltest unterzogen und auf Vor- und Nachteile hin überprüft. Bei dem Angebot handelt es sich um eine aufgeschobene Rentenversicherung gegen Einmalbetrag. Der Anleger erhält hier feste Zinsen, durch Überschüsse (nach sechs Jahren) steigen können. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger entweder eine Rente oder eine Einmalauszahlung.

Der Vorteil des „Flexiblen Vorsorgekontos“ besteht darin, dass sämtliche Kosten durch einen Zinsabschlag von 0,75% (im ersten Vertragsjahr) bzw. 0,5% (in den folgenden Vertragsjahren) abgedeckt sind. Es besteht die Möglichkeit, umfassende Zuzahlungen zu leisten, die auf 1000 Euro täglich limitiert sind. Zu jedem Monatsersten können die Kunden über ihr komplettes oder Teile ihres Guthabens verfügen.

Der Nachteil: Der Zins im ersten Jahr ist mit aktuell 1,5% vergleichsweise gering, im fünften Jahr mit 3,5% allerdings ordentlich. Ab dem sechsten Jahr kann zwar eine Überschussbeteiligung dazukommen, aber der Zinsabschlag selbst reduziert sich auf effektiv 1,75%. Zwar gibt es einen fest zugesagten Rentenfaktor, der für Zuzahlungen jedoch stark reduziert wird und außerdem werden die Zinsen für Zuzahlungen immer von vorne berechnet. Ein weiterer Nachteil: Die Beitragssumme darf höchstens 300.000 Euro betragen.

Die Stiftung Warentest hält das „Flexible Vorsorgekonto“ alles in allem jedoch für eine „interessante Variante einer klassischen Rentenversicherung“.