Riester-Rente weiter im Aufschwung

Der sich schon im Novenber vergangenen Jahres gezeigte Trend zur steuerlich geförderten Altersvorsorge, setzt sich auch im ersten Quartal des Jahres 2006 weiter fort. Nach Angaben der ‚"Deutsche Rentenversicherung Bund" sind die zum 15. Mai dieses Jahres veranlassten Auszahlungen an Fördergeldern vierfach höher als noch im letzten Jahr.

Durch die in diesem Jahr erreichte dritte Förderstufe hat die Riester-Rente noch mehr an Attraktivität gewonnen und wurde noch einmal lukrativer: Bis zu einem Betrag von 1575 Euro können Sonderausgaben bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden und für die Einzahlung von drei Prozent des Vorjahreseinkommens gibt es eine Grundzulage von 114 Euro und zusätzlich für jedes kindergeldberechtigte Kind eine Kinderzulage in Höhe von 138 Euro.

Mehr als 570.000 Bürgerinnen und Bürger schlossen im ersten Quartal 2006 einen Riester-Vertrag ab. Auch wenn der prozentuale Anteil von Fondssparplänen weiter ansteigt, war und ist der Verkaufsschlager im Rahmen der Riester-Rente die private Rentenversicherung.

Trotz der Rekordauszahlungssumme im Mai gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Zwar sind laut jüngsten Umfragen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die meisten Deutschen von der Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge überzeugt, doch nach dem Institut für Altersvorsorge (DIA) hat noch immer jeder fünfte Deutsche keine privaten Vorsorgemaßnahmen getroffen.

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