Krankenversicherung: Mischung aus Kopfpauschale und Bürgerversicherung

Bei ihren Koalitionsverhandlungen im Herbst konnten sich Union und SPD nicht auf ein gemeinsames Modell für die Reform des Krankenversicherungssystems einigen. Das strittige Thema wurde deshalb erst einmal ausgeklammert. Doch nun steht es jedoch erneut auf der Tagesordnung.

Nach verschiedenen Medienberichten arbeitet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) an einem Plan, der das CDU-Modell der ‚"Kopfpauschale" mit der von der SPD favorisierten ‚"Bürgerversicherung" verbinden soll. So heißt es, der Beitragssatz solle auf bis zu zwölf Prozent gesenkt werden, zugleich würde es eine einkommensunabhängige Pauschale geben. Diese könnte anfangs bei 15 bis 30 Euro je Monat liegen, später jedoch steigen.

Umstritten bleibt, ob diese Regelung nur für Angestellte oder auch für Selbständige gelten würde. Während die SPD eine Ausweitung auf alle Bürger verlangt, wollen CDU und CSU Selbständige und Freiberufler nicht ins gesetzliche Krankenkassensystem zwingen.

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